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Vivas: Noch immer 15.000 Migranten in Ceuta (Spanien)
Ceutas Präsident Juan Jesús Vivas beziffert die Zahl der Migranten, die sich noch in der spanischen Stadt befinden, auf 15.000 und wirft Sánchez vor, seine früheren Bitten ignoriert zu haben.
Juan Jesús Vivas erklärt, dass sich rund 15.000 Migranten, die nach dem Sturm vom 30. Juli 2021 gekommen waren, noch immer in Ceuta aufhalten – dreimal so viele, wie Minister Marlaska zugegeben hatte. Der ceutische Präsident wirft der Regierung von Pedro Sánchez vor, weder vor noch während noch nach den Ereignissen gehandelt zu haben.
Der Präsident von Ceuta, **Juan Jesús Vivas**, bezifferte eine Situation, die die Stadt seit dem Sommer 2021 belastet. Bei seinem Auftritt beim IV. Wirtschaftsforum von **EL ESPAÑOL** in Ceuta erklärte er, dass sich rund **15.000** Migranten, die beim massiven Sturm am **30. Juli** gekommen waren, noch in der Stadt befinden. Das ist dreimal so viel, wie Innenminister **Fernando Grande-Marlaska** nach seiner Darstellung eingeräumt hatte.
## Die Forderung nach einer einheitlichen Befehlsstelle, die nie kam
Vivas erklärte, er habe sich in den Tagen vor dem massenhaften Einstieg am Strand von **Tarajal** mehrfach an Moncloa gewandt. Er forderte drei konkrete Dinge: eine einheitliche Befehlsstelle, eine Verstärkung der Sicherheitskräfte des Staates und die Ausrufung des Notstands. Die Zahl der Schwimm-Eintritte nehme stetig zu, stellte er fest.
Keine dieser Forderungen sei erfüllt worden, so seine Darstellung. Daraus ergibt sich sein zentraler Vorwurf: Die Regierung habe weder vor noch während noch nach den Ereignissen so gehandelt, wie sie hätte handeln müssen.
## Acht Fragen und 83.000 Spanier
Der ceutische Präsident richtete acht Fragen an **Pedro Sánchez** zum Vorgehen der Regierung bei jenem Vorfall. Das ist kein Detail: Ceuta ist spanisches Staatsgebiet, und die Zahl der Einwohner liegt bei rund **83.000** Menschen, deren Rechte Vivas ins Spiel brachte.
Sein Kernargument ist verfassungsrechtlich. Der Staat hat die Pflicht, die territoriale Integrität und Souveränität des Landes zu schützen – und in diesem Fall, so fügte er hinzu, auch die Rechte dieser 83.000 Spanier.
## Eine noch offene Bilanz
Die Zahl, die Vivas nannte, ist keine bloße Verwaltungsangabe. Sie steht für Menschen, die bei einem massenhaften Eintritt gekommen sind und die sich nach seiner Darstellung noch immer in der Stadt aufhalten. Sie steht auch für ein Management, das er in allen drei Phasen für gescheitert hält: Prävention, Reaktion und Nachbereitung.
Da die Sache rechtliche und migrationspolitische Folgen hat, sollten offizielle Zahlen mit Vorsicht behandelt werden, solange es keine überprüfbare Zählung gibt.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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