Valencia: im Job und obdachlos – Wohnungen verdrängen Arbeitnehmer

In Valencia suchen Menschen mit Job eine Wohnung in Utiel Requena oder landen am Ende bei Casa Caridad. Die Wohnungskrise treibt die Preise hoch, während die Steuerlast die Beschäftigten erdrückt.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

In Valencia leben und bei Casa Caridad landen: das Wohnungs-Paradox

In Valencia suchen manche Leute eine Wohnung auf der Hochebene, in Utiel oder Requena, weil die Preise in der Hauptstadt explodiert sind und sie mit Zug oder Bus zur Arbeit fahren müssen. Noch vor Kurzem konnte ein einfacher Arbeiter mit seinem Gehalt zwei Häuser kaufen und acht Münder ernähren. Heute landen Menschen mit festem Job in Suppenküchen wie Casa Caridad.

Über die Ursachen wird gestritten: Tourismus, Einwanderung, Gentrifizierung und politische Entscheidungen, die den Häuserbau gegenüber dem sozialen Wohnungsbau belohnt haben. Auch die Steuerlast drückt: Ein Arbeitnehmer mit 1.400 € Nettolohn zahlt nach Schätzungen über 1.200 € monatlich an direkten und indirekten Steuern und Abgaben. Das Ergebnis ist eine Stadt, die ihre Arbeitnehmer an den Stadtrand oder in die Sozialhilfe drängt.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (9 Antworten).

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