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US-Soldaten: niedrige Löhne und Rekrutierung aus Not
Ein Feldwebel in einem Kampfeinsatz verdient netto 3.500 Dollar. Die meisten Soldaten treten bei, weil ihnen berufliche Alternativen fehlen.
US-Soldaten: niedrige Löhne und Rekrutierung aus Not
Das sozioökonomische Profil der US-Soldaten entspricht keineswegs dem patriotischen Stereotyp. Ein Feldwebel mit 19 Dienstjahren im Kampfeinsatz erhält netto rund 3.500 Dollar im Monat – ein Betrag, der zwar anständig erscheinen mag, aber die Rekrutierungsprobleme in einem Land widerspiegelt, in dem der Wehrdienst für Frauen nicht verpflichtend ist. Die Realität ist, dass ein erheblicher Teil der Rekruten aus Verhältnissen mit wenigen beruflichen Alternativen stammt: Ethnische Minderheiten und Weiße aus verarmten ländlichen Regionen stellen die Mehrheit der im Ausland eingesetzten Truppen.
Die Debatte über die Zusammensetzung der US-Armee ist nicht neu. Schon seit dem Vietnamkrieg wurde beobachtet, dass die in Kampfgebiete entsandten Kontingente überwiegend aus Menschen mit niedrigem sozialem Hintergrund bestanden. Dokumentationen und Reportagen haben gezeigt, dass viele Rekruten offen zugeben, dass sie sich gemeldet haben, weil „nichts anderes da war". Diese Situation steht im Kontrast zu dem idealisierten Bild, das oft aus anderen Ländern projiziert wird.
Die Zahlen zur finanziellen Entlohnung bestätigen dieses Bild. Mit 19 Dienstjahren und in einer Gefahrenlage liegt das Nettogehalt bei etwa 3.500 Dollar – ein Betrag, der nach manchen Analysen kaum über der Existenzgrenze in vielen Regionen der USA liegt. Die Kombination aus niedrigen Löhnen und wenigen Arbeitsmöglichkeiten im zivilen Sektor macht die Armee für viele zum Beschäftigungsplan der letzten Wahl.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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