Ultraorthodoxer Oberrabbiner aus Litauen greift Zionismus scharf an

Der litauische Ultraorthodoxen-Führer Dov Lando, dessen Partei in Netanjahus Koalition sitzt, kritisiert jene, die sich zur israelischen Armee melden. Wir erklären den Hintergrund.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Der Rabbiner Dov Lando, Anführer der litauischen ultraorthodoxen Gemeinschaft und dessen Partei Teil von Netanjahus Koalition ist, hat diejenigen kritisiert, die sich zur israelischen Armee melden – in Worten, die in Israel eine heftige Kontroverse ausgelöst haben. Der Streit öffnet die Debatte über die Befreiung der Ultraorthodoxen vom Wehrdienst neu.

## Wer der Rabbiner Dov Lando ist und was er sagte

Der Rabbiner **Dov Lando** ist der Anführer der litauischen Gemeinschaft, eine der einflussreichsten Strömungen des ultraorthodoxen Ntumsntumsntumsntums. Seine Partei gehört zur Regierungskoalition von **Benjamin Netanjahu**, was seinen Äußerungen unmittelbares politisches Gewicht verleiht.

In einem Beitrag im sozialen Netzwerk X geht Lando gegen die israelische Armee und diejenigen, die sich dort melden, scharf an. Der zentrale Satz, aus dem Arabischen übersetzt, lautet: „Wer hingeht und getötet wird – wird getötet.“ Der Ton der Erklärung hat eine Welle von Reaktionen in der israelischen Öffentlichkeit und Politik ausgelöst.

## Die Befreiung vom Wehrdienst, ein ungelöster Konflikt

Die Kontroverse kommt nicht aus dem Nichts. In Israel sind ultraorthodoxe Jeschiwa-Studenten historisch vom Wehrdienst befreit – eine Situation, die seit Jahrzehnten für Spannungen sorgt. Die Frage hat sich in den letzten Jahren verschärft, mit Parlamentsdebatten und Protesten.

Landos Worte werden als Verteidigung dieses Befreiungsmodells und als Angriff auf diejenigen gedeutet, die ihren Dienst leisten. Seine Partei, die Teil der Regierung ist, war eine der wichtigsten Fürsprecherinnen dieser Privilegien.

## Reaktionen und politische Folgen

Die Verbreitung dieser Äußerungen hat in den israelischen Politik- und Medienkreisen eine erhebliche Kontroverse ausgelöst. Dass sie von einem religiösen Führer stammen, dessen Partei die Regierung trägt, erhöht den Druck auf die Koalition.

Die Debatte über die Einziehung der Ultraorthodoxen gehört zu den heikelsten Themen der israelischen Politik, und Äußerungen wie diese schüren einen Konflikt zwischen religiösen Kreisen und breiten Teilen der Gesellschaft. Die Kontroverse ist weiterhin offen.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (0 Antworten).

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