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Ukraine bietet ausländischen Soldaten 400 Euro für sechs Monate
Die Ukraine sucht ausländische Soldaten mit Sechs-Monats-Verträgen über 400 Euro, ausgezahlt in Hrywnja. Das Risiko, von Russland als Söldner behandelt zu werden, trübt die…
Sechs-Monats-Verträge für 400 Euro für ausländische Soldaten
Wer unterschreibt einen Sechs-Monats-Vertrag, um für 400 Euro an eine Kriegsfront zu gehen? Die Frage ist nicht rhetorisch gemeint. Die Anwerbeangebote der ukrainischen Armee, die über Portale wie ildu.com.ua verbreitet werden, versprechen 400 Euro für normale Posten und weniger als 1.000 für gefährliche Positionen. Dem FAQ zufolge ist der Vertrag für die ersten sechs Monate verpflichtend. Die Zahlung erfolgt in Hrywnja. Die Lebenserwartung an der Front liegt laut den zynischsten Analysen nicht über dieser Frist.
Ein Vertrag, der die Lebenserwartung an der Front übersteigt
Das Angebot ist auf eine Mischung aus Ironie und Skepsis gestoßen. Die Vertragsdauer kollidiert mit der Realität des Schlachtfelds: sechs Monate jenseits der Lebenserwartung des durchschnittlichen Soldaten, wie Kritiker anmerken. Der Lohn wird zudem in lokaler Währung gezahlt, was seinen Wert für einen Ausländer weiter mindert.
Das Risiko, als Söldner eingestuft zu werden
Ein weiterer Faktor, der jede Begeisterung dämpft, ist der Umgang Russlands mit Gefangenen. Wie angemerkt wurde, stuft Russland eingezogene Rekruten als Kriegsgefangene ein, wer jedoch ein Gehalt erhält und ohne Einziehungspflicht dient, gilt als terroristischer Söldner und muss mit harten Strafen rechnen. Das macht das Angebot zu einem zusätzlichen rechtlichen Risiko.
Bei solchen Zahlen verwundert es nicht, dass die immer wiederkehrende Frage lautet: „Gehen da überhaupt Leute hin?“. Die Antwort ist vorerst ein Schweigen, das aussagekräftiger ist als jeder Slogan. Derweil schlagen die Profis des Sarkasmus vor, die beste Belohnung könnte eine gefaltete Flagge über dem Sarg sein, damit die Familie etwas hat, womit sie sich trösten kann.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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