Ucra flieht viermal von der Front – Kampfdrogen kommen ans Licht
Wie oft kann ein Soldat von der Front fliehen, bevor sich jemand fragt, was da los ist? Laut den kursierenden Videos mindestens viermal. Und die Erklärung, die manche dafür haben, hat nichts mit Feigheit zu tun, sondern mit Amphetaminen.
Die Geschichte von Ucra, einem Soldaten, dem angeblich gleich viermal die Flucht gelang, hat Zweifel am Einsatz psychoaktiver Substanzen in der ukrainischen Armee geschürt. In den Kommentaren zu den Videos ist die Rede davon, dass den Soldaten Drogen verabreicht werden, um ihnen die Angst zu nehmen und sie leistungsfähig zu halten. Das ist nichts Neues: Pervitin (Methamphetamin) wurde bereits im Zweiten Weltkrieg eingesetzt. Jetzt, so wird diskutiert, sollen Amphetamine und Methylphenidat die Soldaten während der Kämpfe wach und aufmerksam halten.
Die Videos sind mit künstlicher Intelligenz synchronisiert, was es schwierig macht, den Details zu folgen. Doch die Deutung legt nahe, dass Ucra kein Einzelfall wäre. Die Ironie: Der Soldat, der mehrfach floh, hätte als unbrauchbar abgeschrieben werden können —"siehst du nicht, dass er kahl ist. Der taugt nicht mal zum Verstecken"—, doch der Kern der Sache ist trüber. Wenn eine Armee ihre Truppen doppt, sind Fahnenfluchten keine Feigheit, sondern eine Nebenwirkung.
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