Überlebenspaket der EU: Schutzmaßnahme oder Gehorsamstest?

Die EU empfiehlt 72-Stunden-Überlebenspakete. Ist das eine Schutzmaßnahme oder ein Gehorsamstest, um die Bevölkerung zu messen? Dahinter stehen 800 Milliarden Euro.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Das Überlebenspaket als Gehorsamstest: Was die EU-Kampagne wirklich verrät

In der Nacht zuvor wurde in einem Dorf in Spanien ein großflächiger Stromausfall Hunderte Bewohner für fast eine Stunde in Dunkelheit gehüllt. Zufall? Für manche ist das der Beweis, dass die Behörden bereit sind, die Schrauben anzuziehen, wenn die Bevölkerung auf die Vorbereitungsbotschaft nicht mit ausreichend Angst reagiert. Die Nachricht, dass die Europäische Union ein 72-Stunden-„Überlebenspaket“ empfiehlt, hat eine Debatte ausgelöst, die weit über Kerzen und Dosen Thunfisch hinausgeht.

Ein Thermometer der Bürgergehorsamkeit

Die zentrale These, die kursiert, lautet, dass diese Empfehlung nicht der Schutz der Bevölkerung ist, sondern die Messung ihres Unterwerfungsniveaus. Wie schon der Applaus um 20 Uhr während der Pandemie — ein Thermometer der Zustimmung zur offiziellen Erzählung — wäre das Überlebenspaket ein neuer Test. Es ginge darum zu ermitteln, wie viele Bürger den Anweisungen folgen, ohne sie zu hinterfragen, und davon ausgehend zu entscheiden, ob der Druck verstärkt werden muss. Geplante Stromausfälle, Wassersperren oder sogar False-Flag-Zwischenfälle könnten die nächste Phase sein, falls die Resonanz lau ist.

Hinter diesem Manöver wird ein größeres Ziel vermutet: die Aufmerksamkeit von den 800 Milliarden Euro Schulden abzulenken, die Brüssel für die Rüstungsindustrie — überwiegend die amerikanische — ausgeben will. Während sich die öffentliche Meinung um Batterien und Flaschenwasser sorgt, fließt das Geld nahezu ohne Widerstand zu den Verteidigungsauftragnehmern.

Vom Pass zum Machete: individuelle Vorsorge als Alibi

Unter denen, die die Prämisse akzeptieren, gehen manche noch einen Schritt weiter. Die offiziellen Empfehlungen — ein batteriebetriebenes Radio, Kerzen, Lebensmittel — gelten als Spitze des Eisbergs. Es wird gemutmaßt, dass die „Wacheren“ bereits einen gültigen Pass (30 Euro für 10 Jahre), 5.000 Euro in bar sowie eine Stich- oder Schusswaffe zusammenpacken. Der 72-Stunden-Rucksack wäre in Wahrheit ein Geschäft für irgendwelche Politiker-Verwandte, die mit in China hergestellten Kits zu Wucherpreisen handeln.

Aber nicht alle kaufen die Verschwörungstheorie. Manche erinnern daran, dass vor 35 Jahren Stromausfälle üblich waren und Vorräte normal waren. Der Notfallrucksack ist nichts anderes als eine Rückkehr zu den Praktiken unserer Großeltern, die durch Jahrzehnte der Stabilität abhandengekommen sind. Andere hingegen sehen im Kit einen Unsinn: In einer echten Krise wäre das Letzte, was man wollte, mit ein paar Dosen aufs Land zu gehen; vernünftig wäre es, zu Hause zu bleiben und die staatliche Kontrolle Plünderungen verhindern zu lassen.

Die Zahl, die stutzig macht

Die Kampagne kommt jedoch nicht an. Nach Beobachtungen lacht nun genau das Publikum, das sich einst zur Impfung drängte, über das Kit mit Memes. Wer früher Gesundheitsaufklärung teilte, verbreitet heute nur noch Witze. Wenn es wirklich ein Test ist, lautet das Teilergebnis: durchgefallen — die Leute nehmen es nicht ernst. Das würde die Behörden zwingen, nachzulegen — mehr Stromausfälle, mehr Sperren —, bis die Angst wirkt. Oder vielleicht, wie manche meinen, ist das Kit nur eine weitere Wendung, damit man sich, wenn der Sturm vorüber ist, das Verdienst zuschreiben kann, die Herde gerettet zu haben. Die unbequeme Zahl: Vor vier Jahren gab es bereits einen ähnlichen Test, und er funktionierte. Wir werden sehen, ob das Gedächtnis wirklich so kurz ist, wie manche glauben.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (78 Antworten).

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