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TVE-Beschäftigte sammeln Unterschriften gegen Sánchez – RTVE kostet über 1,1 Milliarden
In Spanien sammeln TVE-Beschäftigte Unterschriften gegen Sánchez, während die Jahreskosten von RTVE über 1,1 Milliarden Euro steigen und die Debatte über die Finanzierung neu entfacht.
Unterschriften gegen Sánchez bei TVE, während RTVE 1,1 Milliarden kostet
Warum unterschreibt ein Mitarbeiter des öffentlich-rechtlichen Fernsehens gegen den Ministerpräsidenten und nicht gegen denjenigen, der sein Gehalt zahlt? Die Unterschriftensammlung bei TVE gegen Pedro Sánchez hat einen nie beendeten Krieg neu entfacht: Wer bestimmt über die öffentliche Berichterstattung – und zu welchem Preis?
Was der Nachrichtenrat sagt
Der Aufruf erschöpft sich nicht in der politischen Geste. Der Consejo de Informativos (interner Nachrichtenrat von RTVE) verweist ausdrücklich auf fehlende Mittel, Personalmangel und die Auslagerung der Nachrichten als strukturelle Gründe des Protests. Die Mobilisierung soll zudem die Unterstützung der Belegschaft für dieses Gremium zeigen.
Hier zeigt sich der erste Riss. Einerseits wird die Einmischung der Führung angeprangert, andererseits werden mehr Personal und weniger externe Produktionsfirmen gefordert. Die einen sehen darin eine Verteidigung des öffentlichen Journalismus. Die anderen lesen daraus, dass es darum geht, mehr Macht unter den eigenen Leuten zu verteilen.
Die Kosten, die niemand auf den Tisch legen will
Die Zahlen passen nicht zur Erzählung. Die Kosten von RTVE übersteigen 1,1 Milliarden Euro jährlich – eine Summe, die die Debatte über das Modell der öffentlichen Finanzierung neu eröffnet. Experten hinterfragen dieses Modell, und die unbequeme Frage ist einfach: Bei 1,1 Milliarden Euro pro Jahr – wo ist das Ergebnis?
Die Diskussion ist nicht neu. Sie kehrt jedes Mal zurück, wenn die Körperschaft ins politische Rampenlicht gerät, mit denselben Akteuren, die je nach Regierung ihre Jacke wechseln.
Unterschriften gegen die jeweilige Regierungsmacht. Die nächste, um das Fernsehen zu reformieren, das sie selbst nie anfassen wollten.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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