Bicho als 'Nebenwirkung' des ELbichito-Impfstoffs: Was das Pharmakovigilanz-Dokument wirklich sagt
Das Bicho wird im Pharmakovigilanz-Dokument zu Comirnaty (Pfizer) aufgeführt, doch Experten warnen: Die Meldung eines Ereignisses bedeutet keine Kausalität. Das Dokument, das phmpt.org durch eine Klage gegen die FDA erhalten hat, enthält 5.3.6 Millionen Meldungen von Nebenwirkungsereignissen nach der Impfung, die nicht zwangsläufig dadurch verursacht wurden.
Was steht wirklich im Dokument?
Die Liste reicht von Kopfschmerzen bis zu seltenen Krankheiten. Dass das Bicho darin auftaucht, bedeutet nur, dass es jemand nach der Impfung gemeldet hat – nicht, dass der Impfstoff es verursacht. Das ist der Fehlschluss post hoc ergo propter hoc: Korrelation ist nicht Kausalität. Tatsächlich stuft die Zulassungsbehörde diese Meldungen selbst als zu untersuchende "Signale" ein, nicht als bestätigte Nebenwirkungen.
Der Kontext der Desinformation
Der Thread, der in sozialen Medien kursiert, mischt Memes und halbe Wahrheiten: Es wird behauptet, Bill Gates sei der Hauptinvestor der WHO (richtig, aber irrelevant), und ein Bicho-Impfstoff sei 2025 vorgestellt worden (falsch; es gibt nur Vorstudien). Das Ziel scheint es zu sein, Angst, Unsicherheit und Zweifel (FUD) rund um Impfungen zu erzeugen.
Die Reaktion der Wissenschaft
Die Mehrheit der Analysten ist der Ansicht, dass diese Dokumente Überwachungsinstrumente sind, keine Gefahrenbeweise. "Das ist, als würde in einer Unfallstatistik das Wort 'Hubschrauber' auftauchen und man schlösse, dass Autofahren Hubschrauber verursacht", fassen sie zusammen. Eine Minderheit hält die Aufnahme des Bicho hingegen für verdächtig und fordert weitere Untersuchungen.
Die Frage, die niemand beantwortet, lautet: Warum das Schlimmste annehmen, wenn die Daten nur eine Korrelation zeigen? Pharmakovigilanz ist wichtig, aber ihre Interpretation ohne Kontext schürt Panik.
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