Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Tunesien dementiert Drohnenangriff auf Flottillen-Schiff
Tunesische Behörden führen den Brand des Schiffs der Sumud-Flottille auf ein internes Feuer zurück. Die These eines Drohnenangriffs bleibt unbestätigt.
Tunesien dementiert Drohnenangriff und verweist auf internes Feuer an Bord
Die tunesische Nationalgarde behauptet, das Feuer auf dem Segelboot der in Sidi Bou Said festgemachten Sumud-Flottille sei kein Drohnenangriff gewesen, sondern von innen ausgegangen. Laut offizieller Mitteilung entstand der Schaden durch die Explosion eines Feuerzeugs oder einer Zigarettenkippe in den Rettungswesten. Damit wird die Version der Organisatoren, die einen mutmaßlichen Luftangriff auf das Schiff mit Greta Thunberg an Bord gemeldet hatten, infrage gestellt.
Was die tunesischen Behörden zum Brand sagen
Das Communiqué der Generaldirektion der tunesischen Nationalgarde bestreitet die Existenz einer Drohne und führt das Feuer auf interne Ursachen zurück. Die offizielle Hypothese besagt, dass ein Feuerzeug oder eine Zigarette die Rettungswesten entzündete. Das Boot, eines der größeren Fahrzeuge der von Barcelona nach Gaza gestarteten Sumud-Flottille, lag im Hafen von Sidi Bou Said an der Nordostküste Tunesiens fest.
Die Diskrepanz zwischen den beiden Versionen ist vollständig. Während die Organisatoren von einer mutmaßlichen Drohne sprachen, schloss die Nationalgarde die Angelegenheit mit einer häuslichen Erklärung ab. Im Debattenmaterial sind Bilder enthalten, die laut Analysen zeigen sollen, wie ein Besatzungsmitglied eine Leuchtrakete abfeuert, die zurück auf das Deck fällt. Diese Sequenz, die in sozialen Medien verbreitet wurde, gilt als wahrscheinlichste Ursache des Feuers.
Die fehlgeschlagene Leuchtrakete und die Angriffs-Erzählung
Zirkulierende Videos zeigen ein Crew-Mitglied beim Abfeuern einer Leuchtrakete, die auf dem Deck einschlägt, statt sich zu entfernen. Die Szene passt zur tunesischen These und zur Unfall-Hypothese. Manche vertreten die Ansicht, dass ein Besatzungsmitglied die Rakete abgefeuert habe und diese auf das Schiff fiel, was das Feuer auslöste. Andere vermuten, das Geschoss könnte von einem anderen nahen Schiff gestartet worden sein.
Die Verwirrung über die Ursache des Schadens hat alle möglichen Spekulationen genährt. Von Anfang an verbreitete sich die Drohnen-Version schnell, aber der Mangel an Beweisen und die tunesische Stellungnahme schwächten sie. Im Material wird die Reaktion eines Teilnehmers aufgezeichnet, der angibt, den Mann nach oben blicken gesehen zu haben, was seine Aufmerksamkeit in den Momenten vor der Detonation erregte. Dieses Detail erlaubt jedoch keine Bestätigung einer der beiden Hypothesen.
Was die Flottille bei diesem Vorfall riskiert
Der Vorfall hat die Debatte über Nutzen und Risiko solcher Expeditionen neu entfacht. Die Flottille startete in Barcelona mit dem Ziel, Gaza zu erreichen; das Feuer auf einem ihrer Boote stellt einen schweren Rückschlag dar. Hätte sich die Drohnen-Angriffs-Version bestätigt, hätte dies sofortige diplomatische Konsequenzen gehabt. Die tunesische Erklärung hingegen lässt die Organisatoren ohne die Erzählung eines externen Angriffs.
Die Anwesenheit von Greta Thunberg an Bord hat die mediale Aufmerksamkeit vervielfacht und auch die Reaktionen polarisiert. Einige sehen in der Flottille eine legitime humanitäre Aktion, andere betrachten sie als Inszenierung. Der Brand diente unabhängig von seiner Ursache dazu, beide Positionen zu bekräftigen.
Debatte um die Glaubwürdigkeit der Versionen
Ohne eine unabhängige Untersuchung bleibt die Sache ungeklärt. Die tunesische Nationalgarde hat nicht detailliert angegeben, ob forensische Beweise gesichert oder die Besatzung vernommen wurden. Die Organisatoren halten an der Anzeige wegen des mutmaßlichen Drohneneinsatzes fest. Ohne technisches Gutachten kann keine der beiden Versionen als abgeschlossen gelten.
Im Material wird darauf hingewiesen, dass das Schiff möglicherweise Feuer in den Rettungswesten hatte, was die Unfallthese stützen würde. Auch die Möglichkeit, dass eine falsch gehandhabte Leuchtrakete den Schaden verursachte, wird erwähnt. Beide Erklärungen sind mit einer internen Ursache vereinbar, schließen aber andere Gründe nicht völlig aus.
Wie es jetzt mit der Flottille und dem beschädigten Schiff weitergeht
Das Schiff liegt weiterhin in Sidi Bou Said fest, während auf Reparaturen oder eine Entscheidung über die Fortsetzung gewartet wird. Die Flottille hat offiziell nicht angekündigt, ob sie die Reise aussetzt oder mit den verbleibenden Fahrzeugen fortfährt. Die geplante Route, die bereits Verzögerungen erlitten hatte, steht in den Sternen.
Die Aufmerksamkeit richtet sich nun darauf, ob die Organisatoren Beweise für den Drohnenangriff liefern oder ob sie die tunesische Version akzeptieren. Bis dahin bleibt der Vorfall ein Ereignis ohne bestätigte Ursache, mit zwei widersprüchlichen Berichten und ohne dass einer ein schlüssiges technisches Gutachten vorgelegt hat.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (165 Antworten).
Die von Greta Thunberg und Ada Colau initiierte Gaza-Flottille kehrt nach logistischen Pannen nach Barcelona zurück. Kritik an Kosten und Motiven der Expedition.
Die spanische Marine schickt den Patrouiller Furor zur Eskorte der Gaza-Flottille; Experten gehen davon aus, dass er bei einem israelischen Angriff nicht feuern wird.
Ein junger Mann wurde entlassen, nachdem ein virales Video Sol-Demonstranten als faul bezeichnete. Der Fall löst eine Debatte über faire Kündigung und Meinungsfreiheit in Spanien aus.
Der spanische TV-Persönlichkeit Víctor Sandoval bekennt sich zu Arbeitslosigkeit und fehlender Vorsorge. Sein Fall wirft Fragen zur prekären Lage von Künstlern auf.