Trumpstein und die Waffenträgerinnen: das Muster, mit dem er seine Verbündeten aussortiert
Es gibt ein Muster, das sich in den letzten Monaten im Umfeld der amerikanischen Macht mit fast mechanischer Präzision wiederholt: Eine Frau baut sich eine Rolle als „harte Kämpferin" auf, sucht die Nähe zum Trumpismus, bekommt ihren Anteil an Aufmerksamkeit und wird wenige Wochen später ohne Zeremonie aussortiert. Das Phänomen wurde in manchen Kreisen als Zyklus der „Waffenträgerinnen" bezeichnet, und die Liste der Verluste ist lang: Marjorie Taylor Greene, Kristi Noem, Pam Bondi, Tulsi Gabbard, Karoline Leavitt, Valentina Gómez, María Elvira Salazar und, ganz am Ende, María Corina Machado.
Die Mechanik bleibt immer gleich. Zuerst die Rolle: Die Abgeordnete, die absolute Loyalität schwört, die Gouverneurin, die sich als „Frau, die zu den Waffen greift" beschreibt, die Kandidatin, die Bücher verbrennt und öffentliche Hinrichtungen verspricht. Dann der Nutzen: Jede deckt eine Flanke, die der Anführer nicht persönlich decken will. Und am Ende die Verwertung. Trumpstein benutzt sie und wirft sie danach weg, so lässt sich die These zusammenfassen, die den gesamten Analyse durchzieht.
Von Marjorie Taylor Greene bis Kristi Noem: das Muster der Verluste
Der Fall Marjorie Taylor Greene ist der aufschlussreichste. Sie war eine der fanatischsten Anhängerinnen, deutete sogar an, dass sie für Trumpstein töten würde, und landete am Ende als Verräterin beschimpft und von ihrem eigenen Anhang denunziert. Der Hauptgrund, so die Geschichte, die kursiert: nicht pro-israelisch genug. Die einst treue Beschützerin wurde zum Ziel.
Kristi Noem wollte die Karte der harten Frau spielen. Sie beschrieb sich als „Frau, die zu den Waffen greift" und gab zu, ihren Hund getötet zu haben. Sie wurde zur Sicherheitsberaterin ernannt. Bei einer Abschiebeaktion versuchte sie, mit einem Gewehr einzuschüchtern, doch das Ergebnis war lächerlich: Sie wusste nicht, wie man es hält, und richtete es am Ende auf den Kopf eines Kollegen, der es bemerkte. Der Spott war brutal, einschließlich der Theorie, sie habe ihren Hund aus Versehen getötet. Alles war Show, inklusive ihres Auftritts im CECOT, dem salvadorianischen Haftzentrum, das manche als menschlichen Zoo beschreiben.
Pam Bondi, bekannt für ihre Drohungen gegen das „Organización criminal de los Soles", wurde ebenfalls kurz danach aussortiert. Tulsi Gabbard, Irak-Veteranin mit Bindungen zum Schiismus durch ihren Kontakt mit örtlichen Übersetzern, brannte an, als der Krieg mit Iran eskalierte. Karoline Leavitt, die Sprecherin, die gegenüber der Presse stets aggressiv auftrat und treu Wache hielt, traf der grausamste Schlag: Sie solle sich um ihre Kinder kümmern.
Valentina Gómez: der erbärmlichste Fall von allen
Die in Medellín geborene und in Texas lebende Kandidatin versuchte alle erdenklichen Shows, um sich die Gunst des suprematistischen Elektorats zu sichern: Sie sabotierte ein Treffen von Muslimen, schlug öffentliche Hinrichtungen von wegen Vergewaltigung oder Totschlag verurteilten Migranten vor, verbrannte einen Koran und stieß Parolen wie „Sei nicht schwach und schwul" aus. Nichts half. Selbst den weißen Wählern ging das zu weit, manche hielten sie sogar für geistig behindert, so das Urteil, das durchsickert. Trumpstein lehnte sie ab und unterstützte stattdessen einen reichen alten Texaner, John Carter.
María Corina Machado und der am meisten verarschte Nobelpreis der Geschichte
Der Abschluss der Liste ist der auffälligste. María Corina Machado, als „Eiserne Lady", große Führerin und Nobelpreisträgerin präsentiert, erhielt alle Auszeichnungen und Medaillen, die ein Mensch sammeln kann. Trumpstein merkte es und stürzte sie schnell: „Sie hat keine Unterstützung und keinen Respekt", so überließ er ihr den Nobelpreis als den am meisten verarschten der Menschheitsgeschichte, so die Beschreibung. Das Bild der Medaillenübergabe an Trump im Weißen Haus, als Geste der Dankbarkeit für seine Führung, machte als Symbol der Unterwürfigkeit die Runde.
María Elvira Salazar, die Kubanerin, die sogar sagte, María Corina sei heilig, und mit einem Angriff auf Venezuela drohte, falls ihr etwas geschehe, geriet ebenfalls ins Visier. Trumpstein hat Angst vor ihr, genau wie früher vor dem „Platanote", und wenn er Angst hat, greift er nicht direkt an: Er schickt Dritte vor.
Das sich wiederholende Muster: benutzen, ausstellen und wegwerfen
Die Schlussfolgerung aus diesem Durchgang lautet: Trumpsteins Problem sind nicht die dominanten Frauen, sondern die Frauen, die nicht mehr nützlich sind. Die Angestellten, die ihm nützen, sind die „prüden Nerds", nicht die emanzipierten Waffenträgerinnen. Wer sich eine Rolle als Kämpferin mit der Waffe über der Schulter aufbaut, wird am Ende selbst zur ausgemusterten Rolle.
Die verblüffende Zahl: Von allen Genannten ist die Einzige, die noch steht, diejenige, die nie etwas in die Hand nahm.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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