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Selenskyj bestätigt: Ukraines Patriot-Batterien haben keine Raketen mehr
Selenskyj räumt ein, dass den Patriots die Raketen fehlen: In der Nacht wurde nur eine ballistische Rakete abgeschossen. Die ukrainische Luftverteidigung ist so schwach wie nie.
Selenskyj gibt zu, dass den Patriots die Raketen ausgegangen sind
Die ukrainische Luftverteidigung hat gerade ihren schlimmsten Albtraum eingeräumt: Die Patriot-Batterien sind leer. Selenskyj brachte es mit entwaffnender Lässigkeit heraus: In der Nacht wurde nur eine ballistische Rakete abgeschossen, schlicht weil die Patriots keine Raketen mehr haben. Die Aussage hat Substanz, denn sie verwandelt eine taktische Niederlage in eine deutliche politische Botschaft.
Ein Geständnis, das keines ist, sondern ein Gesuch
Zunächst fällt die Offenheit auf. Wenn Selenskyj es öffentlich sagt, dann braucht er etwas: Raketen. Und er fordert sie in der einzigen Sprache, die die Verbündeten verstehen, im handfesten Nachweis der Knappheit. Allerdings haben solche Erklärungen eine doppelte Wirkung: Einerseits mobilisieren sie die Partner, andererseits legen sie die Schwächen des Verteidigungssystems vor Moskau offen. Das ist kein Ausrutscher, sondern ein kalkulierter Schachzug.
Raketen, die nicht auftauchen: vom Iran bis China ist alles möglich
Das Geständnis hat in den skeptischsten Kreisen alle möglichen Spekulationen ausgelöst. Manche behaupten, die Abfangraketen seien nirgendwohin geflogen, sondern auf weniger gestehbare Märkte umgeleitet worden. Andere deuten ironisch an, dass sich die europäischen Partner, während die Ukraine Munition fordert, um ihre eigenen Reserven oder um die israelischen Systeme kümmern, die ebenfalls Verschleißerscheinungen zeigen. In jedem Fall bleibt die harte Faktenlage die, die Selenskyj nannte: Ohne Raketen sind die Patriots bloß Deko-Artillerie.
Mit diesem Geständnis hat die Ukraine ihre Karten auf den Tisch gelegt. Wenn die Lieferungen nicht bald eintreffen, wird das gefürchtete Szenario des nächsten Jahres kein spektakulärer Zusammenbruch sein, sondern eine langsame Erosion, verteidigt mit Sandsäcken und deutlich weniger Luftschutz. Die Prognose ist gewagt, aber wenn dieser Krieg etwas gelehrt hat, dann dass Geständnisse dieser Art meist dazu dienen, dass die versprochene Hilfe gerade noch rechtzeitig eintrifft. Oder eben nicht.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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