Trump warnt Russland vor möglichem Anschlag in Moskau

Die US-Botschaft warnte am 31. Oktober vor einer "glaubwürdigen" Bedrohung durch einen Anschlag mit zahlreichen Opfern in Zarizyno. Der russische FSB sagt, er ergreife Maßnahmen.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Die US-Botschaft in Moskau warnte vor einer "glaubwürdigen" Bedrohung durch einen Anschlag mit zahlreichen Opfern im Museumsreservat Zarizyno am 31. Oktober. Der russische FSB bestätigte, die Warnung erhalten zu haben, und erklärte, er treffe "angemessene" Maßnahmen.

Die Warnung kam schriftlich und mit Uhrzeit. Die US-Botschaft in Moskau teilte mit, sie sei "über eine glaubwürdige Bedrohung durch einen Zwischenfall mit zahlreichen Opfern" für ebendiesen Tag, den **31. Oktober**, im Museumsreservat Zarizyno informiert, einer Anlage im Süden der Hauptstadt, die einen Kaiserpalast und einen Park vereint. Die Warnung enthielt konkrete Anweisungen für US-Bürger: das Gebiet meiden, wachsam bleiben und Menschenmengen aus dem Weg gehen.

## Der FSB bestätigt die Warnung, der Park wird geschlossen

Der russische Sicherheitsdienst, der **FSB**, räumte ein, von den USA Informationen "über die Vorbereitung eines Terroranschlags" erhalten zu haben. Laut russischen Nachrichtenagenturen beschränkte sich seine Erklärung auf den Hinweis, "es werden die entsprechenden Maßnahmen durchgeführt". Kein Wort über Verdächtige.

Der Telegram-Kanal **Baza**, der nach Berichten Verbindungen zu den Strafverfolgungsbehörden unterhält, meldete, der Park sei geschlossen und "nur für Ausgänge geöffnet", mit eingesetzten Polizisten auf dem Gelände. Zarizyno ist an Wochenenden ein sehr stark frequentiertes Ausflugsziel, was den Ernst der Warnung erklärt.

## Ein belastender Präzedenzfall

Es ist nicht das erste Mal, dass Washington derartige Informationen an Moskau weitergibt. Im **März 2024**, wenige Wochen vor dem Anschlag des **ISIS-K** auf eine Konzerthalle in der russischen Hauptstadt, hatte es bereits vor einem unmittelbar bevorstehenden Plan gewarnt. Damals starben mehr als **100 Menschen**.

Die US-Botschaft gab nicht an, wer hinter der Bedrohung stecken könnte. Auch der FSB hat keine Informationen zu den Ermittlungen geliefert. Was es derzeit gibt, ist eine datierte Warnung, ein geschlossener Park und zwei Regierungen, die bestätigen, miteinander gesprochen zu haben.

Auch verfügbar auf: English

Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (2 Antworten).

Weitere Zusammenfassungen

Alle Zusammenfassungen auf Deutsch →

-
Volver