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Trump kündigt „dauerhafte Kontrolle“ über Grönland an
Trump kündigt nach einer Vereinbarung mit Dänemark „dauerhafte Kontrolle“ über Grönland an; laut einem Teilnehmer muss der Text noch durch die Parlamente.
Trump kündigt „dauerhafte Kontrolle“ der USA über Grönland an
Haben sich die Vereinigten Staaten Grönland einverleibt? Nicht ganz, auch wenn die Ankündigung dazu verleitet, genau das zu denken. Donald Trump erklärte am Freitagabend, sein Land übernehme „die dauerhafte Kontrolle über die Sicherheit und alle übrigen Belange“ der Insel, nachdem eine Vereinbarung mit dem Königreich Dänemark erzielt worden sei. Und er fügte hinzu: „Von nun an wird kein Gegner der USA jemals eine Militärpräsenz in Grönland haben oder dort Investitionen ohne unsere ausdrückliche Zustimmung tätigen können.“ Das Kleingedruckte ist vorerst genau das: klein.
Annexion oder Sicherheitsabkommen?
Ein Teilnehmer der Debatte hält den Text weder für eine Souveränitätsübertragung noch für eine Annexion, sondern für ein vorläufiges politisches Abkommen: Die Pathos liefert die Ankündigung, nicht der Wortlaut. Aus Kopenhagen beschränkte sich die dänische Ministerpräsidentin darauf, das Abkommen „stärke die Sicherheit in der Arktis und im Nordatlantikraum“, ohne auf die Details einzugehen, die Trump in seinen sozialen Medien verbreitete. Manche sehen darin die alte Washingtoner Formel: erst den Titel veröffentlichen, den Inhalt später verhandeln.
Von der Straße von Hormus bis Kanada: die Skepsis
Die Ankündigung folgt auf monatelange Drohungen, Grönland wegen seiner strategischen Lage und seiner mineralischen Reichtümer zu „nehmen“. Manche erinnern daran, dass es mit Kanada ähnlich hieß, andere vergleichen die Ankündigung mit der Kontrolle, die die USA für sich über die Straße von Hormus beanspruchen. Für einige dient die Operation dem Wahlkalender und dem Bedürfnis nach Schlagzeilen vor den Midterms; für andere ist sie eine Expansion aus wirtschaftlichen Interessen: Kohlenwasserstoffe und seltene Erden.
Die Bewohner vor Ort schauen zu
Grönland hat Einwohner, auch wenn sie in diesem Drehbuch keinen Text haben. Das Abkommen wird zwischen Washington und Kopenhagen ausgehandelt, und laut einem Teilnehmer kommt die Bevölkerung der Insel im Bild nicht vor. Manche spekulieren zudem, dass 2026 und 2027 Jahre größerer Spannungen werden.
Dauerhafte Kontrolle über „alle übrigen Belange“ eines Territoriums, dessen Bevölkerung, wie einige anmerken, nicht befragt wurde. Bleibt abzuwarten, was die Unterschrift, die Parlamente und der genaue Inhalt des Ganzen bedeuten. Die Flagge weht jedenfalls schon in der Erklärung.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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