Tropft am Absperrventil: Warum Teflonband nicht die Lösung ist

Teflonband verdeckt das Tropfen am Absperrventil nur. Die echte Lösung ist ein halbzölliger O-Ring oder das Erneuern des Fittings. Hier der Trick.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Tropft Ihr Rohr neben dem Absperrventil und das Teflonband hilft nicht richtig? Das ist das klassische Zeichen eines zerfallenen Gummirings, der das Gewinde nicht mehr abdichtet. Teflonband hilft eine Weile, ist aber keine Lösung: Es ist für Gewinde gedacht, nicht als Ersatz für einen Gummi.

Die Alternative, die das Problem behebt, ohne halb die Installation zu zerlegen, ist ein flacher halbzölliger O-Ring, wie er für ein paar Cent in jedem Baumarkt erhältlich ist. Passt er nicht, lautet der Trick: zwei Dichtungen schneiden und mit versetzten Schnitten einsetzen, sodass eine die andere abdeckt. Oft verschwindet das Tropfen damit für immer.

Vorsicht, wenn das Rohr in Mörtel eingebettet ist: Bei einem eingemauerten Verschraubungsfitting ist jede Reparatur nur ein Provisorium. Eine solche Verbindung sollte zugänglich bleiben und möglichst mit einem Druckregler ausgestattet sein. Wer das schon erlebt hat, knackt am Ende die Wand auf und erneuert die Verbindung, denn Eile schiebt das nächste Leck nur auf.

Wenn ein Klempner Ihnen das nächste Mal 180 Euro berechnet, um eine Mutter anzuziehen, denken Sie daran: Das Teil hat 20 Cent gekostet. Und Teflonband ist dafür nicht gedacht.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (24 Antworten).

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