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Tragbare Wärmepumpe: 62 Euro im Jahr, sagt ein Forennutzer
Ein Nutzer berichtet, dass ein gebrauchtes tragbares Gerät für 130 Euro sein Zuhause sechs Monate lang für 62 Euro im Jahr heizt. Die Rechnung und ihre Grenzen im Detail.
Heizen für 62 Euro im Jahr: das Plädoyer für die tragbare Wärmepumpe
Ein Teilnehmer der Diskussion berichtet, dass eine Klimaanlage mit Wärmepumpe, gebraucht für 130 Euro gekauft, sein Zuhause sechs Monate lang bei acht Stunden täglich für 62 Euro im Jahr heizt. Die Rechnung stammt von ihm selbst, er hat sie bei 17 °C draußen getestet und verteidigt sie mit einer Überlegung: Sitzt der Kompressor im Haus, kommt es auf die Kälte draußen viel weniger an. Die Zahl macht stutzig. Und sie stellt eine unbequeme Frage an alle, die ihre Gasrechnung mit Resignation betrachten.
Ausgangspunkt ist ein bekannter Einwand: Wärmepumpen „funktionieren nicht“, wenn das Thermometer unter 5 °C fällt. Die Antwort in der Diskussion lautet, zwei Geräte zu unterscheiden, die unter demselben Namen verwechselt werden. Das eine hat den Kompressor im Außengerät und leidet unter der Kälte. Das andere ist tragbar, mit dem Kompressor in der Wohnung, und zieht die Wärme aus der Innenluft, die immer wärmer ist als die draußen. Theoretisch dürfte die Leistung nach dieser Überlegung nicht einbrechen.
Der ausstehende Test in Madrid
Der Autor der Rechnung räumt ein, dass der Beweis nur zur Hälfte erbracht ist. Bei 17 °C draußen arbeitet das Gerät „wunderbar“; bei 7 °C kommt die Luft genauso heiß heraus, bei 55 °C. Es fehlt noch die ernsthafte Prüfung: die Nächte nahe dem Gefrierpunkt in Madrid, die noch nicht da waren. Die Überlegung ist logisch, aber die empirischen Belege stützen sie noch nicht ganz.
Der Skeptizismus lässt nicht lange auf sich warten. Einer hat ein Gerät von 2008 und stellt fest, dass es unter 7-8 °C „sich sehr schwer tut mit dem Heizen“, warmer Kopf, kalte Füße, weil das Gerät für den Sommer gebaut wurde. Andere halten dagegen, dass sich die Technik geändert hat: Heutige Inverter-Splits sind bis -15 °C zugelassen, Kältetechnik-Modelle bis -25 °C. In Norwegen oder Schweden sind sie die Hauptheizung. Der Unterschied: Der COP sinkt, von 4-5 bei 10 °C draußen auf 2-2,5 bei -7 °C, mit Abtauzyklen, die sich als spürbare Pausen bemerkbar machen.
Das Loch in der Wand und der Lärm des tragbaren Geräts
Der praktische Einwand ist deutlich: Das Ableitungsrohr erfordert ein 15 Zentimeter großes Loch in einem Dreifachverglasungsfenster mit Argon. Viele sind nicht bereit dazu. Und der Lärm bleibt, auch wenn ihn Anti-Vibrationsgummis dämpfen, damit der Nachbar unten nicht gestört wird. Die Thermodynamik verzeiht auch nichts: Ein tragbares Gerät mit einem einzigen Rohr bläst Luft nach draußen, erzeugt Unterdruck im Raum und saugt Außenluft nach, was die Leistung sowohl beim Kühlen als auch beim Heizen senkt.
Alternativen, die in der Diskussion auftauchen
Eine Butanheizung heizt kräftig, hat aber einen Haken: Eine 12,5-kg-Flasche liefert rund 160 kWh und kostet 0,10-0,11 €/kWh, ähnlich wie ein Elektroheizkörper mit normalem Tarif. Außerdem entsteht beim Verbrennen von Butan Wasser, etwa 1,5 Liter pro Kilo, fast 20 Liter pro Flasche, die in der Raumluft landen. Petroleum heizt schnell, die tragbare Pumpe hält die Wärme. Und wer das Minimum sucht, dem wird eine elektrische Wärmepad am Körper mit 100 W als mit Abstand effizienteste Heizung empfohlen.
Die Sturmlaterne mit Petroleum, Fackelöl oder Diesel liefert 100-300 W Wärme und dimmbares Licht. Die Warnung ist ernst: Eine offene Flamme im Innenraum erzeugt Kohlenmonoxid, das weder riecht noch sichtbar ist. Als Lampe bei einem Stromausfall ist das eine Sache; als Heizung in einem abgeschlossenen Raum entstehen so die Vergiftungen, die es jedes Jahr gibt.
Die Rechnung, die niemand sehen will
Der Besitzer eines Landhauses mit mehreren Apartments gab zu, „angstbesetzt“ zu sein: Jede Stunde Heizung kostete ihn 2 Euro pro Apartment. Zu diesen Preisen ist die Saison nicht machbar. Daher das Interesse an Lösungen, die die Kosten ohne Bauarbeiten oder Installation senken.
Der Schlüssel zur 62-Euro-Rechnung liegt im Kilowattstundenpreis: 0,066 Euro mit eigenen Batterien über die 24 Stunden, so der Autor. Ohne Batterien würde ein Festtarif von 0,12 €/kWh die Rechnung auf etwas mehr als 130 Euro im Jahr treiben, immer nach derselben Rechnung. Eine Zahl, die jede Heizung alt aussehen lässt. Die Frage ist, ob das Gerät den Winter wirklich übersteht.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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