Toyota Auris TS Sport: Hybrid schlägt Diesel und Benzin

Forum-Nutzer wählte Hybrid trotz geringem Preisunterschied zum Diesel und verwarf theoretische Einsparungen.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Toyota Auris TS Sport: Hybrid schlägt Diesel und Benzin
600 Euro trennten Diesel vom Benziner: Er wählte den Hybrid

Die Entscheidung schien einfach: Ein japanisches Familienauto, 20.000 Kilometer pro Jahr und ein Preisunterschied zwischen Benzin- und Dieselmotor von kaum 600 Euro. Der Käufer kam mit der klassischen Zweifel – Saugbenziner gegen Turbodiesel – und ging mit einer Schlussfolgerung, die zunächst niemand auf dem Tisch hatte: dem Hybrid. Der Deal wurde für 18.300 Euro für eine Vorführwagen-Einheit abgeschlossen, zugelassen im Januar 2015 mit 4.800 Kilometern. Das Auto, ein Auris Touring Sports, hörte auf, eine Wahl zwischen zwei Kraftstoffen zu sein, und wurde ein dritter Weg.

Warum Diesel den Kampf schon vor Beginn verlor

Das Argument der Kraftstoffeinsparung wurde mit einem Taschenrechner entkräftet. Eine in der Diskussion kursierende Berechnung schätzte die Diesel-Ersparnis auf einen Liter pro 100 Kilometer und etwa fünf Cent pro Liter, was bei 20.000 Jahreskilometern über zehn Jahre insgesamt 3.000 Euro ergibt. Diese Zahl greift laut derselben Berechnung zu kurz, sobald man den Kaufpreisaufschlag, die Opportunitätskosten dieses Geldes und vor allem die Reparaturkosten hinzurechnet.

Die Risikoliste moderner Diesel ist bekannt: AGR-Ventil, Turbo, Partikelfilter und Zweimassenschwungrad. Teure und häufige Reparaturen, die ein Saugbenziner nicht hat. Manche fassen es drastisch zusammen: Ein Benziner verbraucht vielleicht mehr, aber er hat kein Zweimassenschwungrad aus Papier oder einen DPF, der darauf wartet, sich zuzusetzen. Das Kilometerargument – diese magische Schwelle von 20.000 km/Jahr – gilt vielen als veraltet: Es machte Sinn, als Benziner viel mehr verbrauchen und Diesel deutlich günstiger war.

Der Hybrid ändert die Gleichung: 4,5 reale Liter

Reale Verbrauchsdaten widerlegen den theoretischen Vorteil des Diesels, sagen mehrere Besitzer. Ein Prius-Besitzer nach sechs Jahren und 70.000 Kilometern meldet einen Durchschnittsverbrauch von 4,5 Litern, berechnet auf Gesamtliter und Gesamtkilometer. Ein anderer Hybrid-Nutzer mit 5.000 Kilometern und überwiegend Autobahnring-Fahrt bei 100 km/h berichtet 4,8 Liter. Auf der Autobahn bei 140 km/h bleibe man unter sechs Litern, behauptet er. Kein vergleichbarer Diesel liege darunter, versichern sie.

Die Änderung betrifft nicht nur den Verbrauch. Auch das Fahren verändert sich: keine Kupplung, keine Gänge, mit einer Sanftheit, die zur Ruhe führt. Mehrere Fahrer beschreiben die Rückkehr zum manuellen Diesel wie das Einsteigen in eine fahrende Kaffeemaschine. Der Einstiegspreis war jedoch das Hindernis: Plug-in-Hybride begannen über 30.000 Euro, und konventionelle Hybride passten nicht immer ins Budget.

Der 1.2 Turbo und die Steuer, die niemand beachtet

Der Katalog des Auris Touring Sports fügte der Entscheidung Rauschen hinzu. Der 1.2 Turbo kostete 16.190 Euro plus Farbe, Transport und Zulassung: 18.165 Euro Weiß, 18.440 Euro Metallic. Der 1.6 mit 132 PS zahlte die 4,75 % Kfz-Steuer, während der 1.2 davon befreit war, was die tatsächliche Differenz vor Steuern vergrößerte. Der Turbomotor war neu, und es war unklar, ob er Probleme bereiten würde.

Das Kleingedruckte beim Händler wog ebenfalls schwer. Vor der Zahlung sollte geprüft werden, ob das Fahrzeug bei der Straßenverkehrsbehörde (DGT) lastenfrei ist, wenn es bereits zugelassen ist, und ob der Händler nicht insolvent ist, wenn eine Anzahlung für eine Werksbestellung geleistet wird. Es gibt dokumentierte Fälle von Kunden, die zahlten und das Fahrzeug nie erhielten.

Endgültige Entscheidung und offene Fragen

Der Käufer verkaufte seinen C4, bezahlte den Hybrid-Auris und holte ihn in Tarragona ab, um über die Autobahn nach Barcelona zurückzukehren. Die ersten Eindrücke waren gut: Das Hybridsystem zwang ihn, das linke Bein unter das rechte zu kreuzen, um nicht nach einer nicht vorhandenen Kupplung zu suchen. Die Anpassung war schnell.

Ein loser End bleibt zeitlich ungelöst: die Langzeitzuverlässigkeit der Xenon-Scheinwerfer bei Einheiten bestimmter Daten, mit Ersatzkosten von 1.500 Euro und ohne Anerkennung eines weit verbreiteten Fehlers durch die Marke, laut Warnung eines Forum-Nutzers. Der Käufer wählte zwischen drei Technologien und traf mit derjenigen mit den wenigsten beweglichen Teilen die richtige Wahl. Der Rest ist Statistik.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (105 Antworten).

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