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Tío Cirilo, Schöpfer des spanischen Kultgetränks Ciripolen, stirbt mit 90
Cirilo Marcos Domínguez starb im Alter von 90 Jahren in Las Mestas. Er machte eine hausgemachte Mischung aus Honig und Pollen zu einer in ganz Spanien bekannten Marke.
Cirilo Marcos Domínguez, bekannt als Tío Cirilo, ist im Alter von 90 Jahren in Las Mestas (Cáceres) verstorben. Sein hausgemachtes Getränk, der Ciripolen, schaffte es von seiner Bar in Las Hurdes bis zum Trikotsponsor von Rayo Vallecano in der Saison 1993-1994.
Cirilo Marcos Domínguez, auch Tío Cirilo genannt, starb am Mittwoch, den 4. November, im Alter von 90 Jahren in Las Mestas, in der Region Las Hurdes in Cáceres. Sein Name wurde untrennbar mit dem Ciripolen verbunden, einem Getränk, das in seiner eigenen Bar entstand und schließlich in ganz Spanien und Portugal vertrieben wurde. Die Nachricht stammt von der Zeitung Hoy.
## Von einer Reise nach Kuba ins Fernsehen
Die Geschichte des Ciripolen begann nach einer Reise nach Kuba. Nach seiner Rückkehr experimentierte Cirilo mit Zutaten, die ihm aus seinem familiären Umfeld und der Imkertradition von Las Hurdes vertraut waren: Milch, Kakao, Honig, Pollen, Gelée Royale und lokale Kräuter. Das Gebräu teilte er zunächst mit Familie und Freunden, und die Neugier der Kunden seiner Bar tat ihr Übriges.
Der Name entstand durch einen spontanen Satz eines Freundes, der ihn bat: „Ciri, gib mir etwas Pollen!“ Anfang der neunziger Jahre wurde das Produkt kommerzialisiert, und das Phänomen sprang auf das Fernsehen und Radio über. Cirilo wurde ein regelmäßiges Gesicht in den Sendungen jener Zeit.
## Das Sponsoring von Rayo Vallecano
Die größte Bühne für den Ciripolen bot der Fußball. Das Getränk erschien als Sponsor auf dem Trikot des **Rayo Vallecano** während der Saison **1993-1994**. Es war auch mit dem **CD Badajoz** im Jahr **2014** verbunden. Diese Sichtbarkeit verwandelte eine hausgemachte Mischung aus Las Hurdes in eine im ganzen Land bekannte Marke.
Der Vertrieb erstreckte sich auf verschiedene Orte in Spanien und Portugal. Es gab Geschäftsleute, die Interesse daran hatten, das Produkt weiterzubringen, aber Cirilo pflegte stets eine persönliche Beziehung zu seiner Kreation und dem Geschäft, das er in seiner Heimat aufgebaut hatte.
## Ein Botschafter für Las Hurdes
Über den Ciripolen hinaus nutzte Tío Cirilo seine Popularität, um Las Hurdes bekannt zu machen. Bei öffentlichen Auftritten sprach er über seine Region, ihre Landschaften und die Möglichkeiten eines Landes, dem er immer sehr verbunden war. Sein oft wiederholter Satz fasste den lockeren Ton zusammen, mit dem er das Getränk bewarb: „Wer dreimal täglich Liebe machen will, Ciripolen morgens, abends und mittags.“
Das Familienprojekt verschwand nicht mit den Jahren. Eine seiner Töchter führte das Geschäft weiter und behielt die Herstellung und den Verkauf des Produkts bei, das weiterhin in der Niederlassung in Las Mestas, auf Messen und an anderen Vertriebsstellen präsent war.
Mit seinem Tod geht der Mann, der eine Idee aus einer kleinen Bar in Las Hurdes in eine in ganz Spanien bekannte Marke verwandelte, von uns. Sein Name und der des Ciripolen bleiben mit der jüngeren Geschichte von Las Hurdes und einer der einzigartigsten Initiativen aus Extremadura in den neunziger Jahren verbunden.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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