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Tesla-Fahrer protestieren in Fuenlabrada (Spanien) wegen defekter BYD-Batterien
Besitzer von Tesla Model Y aus dem Jahr 2023 mit BYD-LFP-Batterien protestieren in Fuenlabrada, Spanien. Manche Austauschangebote übersteigen 16.000 Euro.
Eine Interessengemeinschaft von Tesla-Model-Y-Besitzern mit BYD-Batterien rief für den 29. Oktober zu einer Protestaktion vor dem Tesla Service Center in Fuenlabrada, Spanien, auf. Die Betroffenen berichten von Isolationsfehlern nach Schnellladungen und Austauschangeboten von über 16.000 Euro für Fahrzeuge ohne Garantie.
Die Plattform der von BYD-Batterien in Tesla-Fahrzeugen Betroffenen rief zu einer Protestaktion am **29. Oktober** um 12:00 Uhr vor dem Tesla Service Center in Fuenlabrada, calle Almendro 9-11, auf. Die Versammlung brachte Tesla-Model-Y-Besitzer zusammen, die nach eigenen Angaben Pannen erlitten haben, die mit den in bestimmten Fahrzeugen verbauten LFP-Batterien von BYD zusammenhängen. Darunter sind zahlreiche Taxi- und ÖPNV-Berufsfahrer, deren Autos laut der Plattform stillstehen und die ihr wichtigstes Arbeitsmittel verloren haben.
## Was bei den LFP-Batterien von BYD defekt geht
Nach den von **La Gaceta del Taxi** gesammelten Berichten treten die Fehler in manchen Fällen nach einer Schnellladung und bei hohen Außentemperaturen auf. Die Defekte können einen Isolationsfehler verursachen, der das Fahrzeug unbenutzbar macht. Die Betroffenen verorten die Fälle in bestimmten Tesla Model Y, die in **Berlin** gefertigt und seit **2023** verkauft wurden; das volle Ausmaß des Problems ist noch unklar.
Die Plattform fordert vom Unternehmen klare Informationen über Art und Umfang der gemeldeten Probleme. Sie verlangt außerdem einen wirksamen Weg, um für jeden Betroffenen passende Lösungen zu prüfen. Die Mobilisierung war als kollektive, friedliche Aktion geplant, um die Erfahrungen der Besitzer öffentlich zu machen.
## Lange Wartezeiten und Angebote über 16.000 Euro
Die wirtschaftlichen Folgen stehen im Zentrum des Konflikts. In den von La Gaceta del Taxi erfassten Fällen berichten manche Besitzer von langen Wartezeiten auf den Batterietausch. Andere, deren Fahrzeuge wegen der Laufleistung nicht mehr von der Garantie gedeckt sind, haben Angebote von über **16.000 Euro** erhalten. Für einen Taxifahrer bedeuten Wochen oder Monate ohne Auto Wochen oder Monate ohne Einkommen.
Die Plattform will die Fälle bündeln und die Folgen dieser Defekte sichtbar machen, insbesondere für diejenigen, die seit Langem nicht mehr normal arbeiten können. Die Organisatoren luden Journalisten, Fotografen und Fernsehteams ein, an der Kundgebung teilzunehmen, um direkte Zeugnisse aufzunehmen und die Forderungen kennenzulernen.
## Geschlossene Türen am Tag der Protestaktion
Am Tag der Kundgebung schloss das Service Center in Fuenlabrada während der Demonstration seine Türen, wie Teilnehmer und Branchenmedien der Taxi-Szene berichteten. Der Protest fand gerade deshalb vor dem Service Center statt, um Antworten vom Unternehmen zu fordern. Der Gesten beruhigte die Lage keineswegs, sondern fügte der Liste der Beschwerden einen weiteren Punkt hinzu.
Die Situation trifft die Taxi-Branche voll, die ihre Flotte in den letzten Jahren teilweise mit Tesla-Modellen elektrifiziert hat. Ein wegen eines Batteriedefekts stillstehendes Fahrzeug ist nicht nur ein mechanisches Problem: Es ist ein stillgelegtes Geschäft. Die Plattform betont, dass die Situation in zahlreichen Fällen weiter ungelöst ist.
## Was die Betroffenen-Plattform fordert
Die Forderungen sind konkret: Transparenz über Art und Umfang der gemeldeten Probleme, konkrete Antworten und Lösungen für die betroffenen Fälle. Die Organisation bot an, vor oder während der Protestaktion Stellungnahmen zu geben und weitere Informationen bereitzustellen.
Noch ist unklar, wie viele Fahrzeuge insgesamt betroffen sind und wie Tesla auf die Forderungen der Gruppe reagieren wird. Derzeit liegt der Ball beim Hersteller. Jeder Besitzer mit ähnlichen Symptomen sollte den Fall dokumentieren und sich vor Entscheidungen über teure Reparaturen fachlich beraten lassen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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