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Tesla Cybercab in Austin halb so teuer wie Uber
In Austin kostet die Tesla Cybercab-Fahrt über 2,17 Meilen 6,42 Dollar, während UberX 11,95 Dollar verlangt. Der Kampf der autonomen Taxis hat begonnen.
Teslas Cybercab kostet in Austin nur noch halb so viel wie Uber
Das autonome Taxi ist keine futuristische Vision mehr. In Austin, Texas, kostet eine Fahrt über 2,17 Meilen im Tesla Cybercab 6,42 Dollar, während ein konventioneller UberX 11,95 Dollar kostet. Fast die Hälfte. Die Zahl, veröffentlicht mit Daten der eigenen App, hat eine Debatte entfacht, die weit über den Preis hinausgeht: Setzt sich das Robotaxi durch, stehen das Geschäftsmodell des Stadtverkehrs, die Taxilizenzen und Tausende Arbeitsplätze auf dem Spiel.
Die Zahlen, die den Markt aufbrechen
Der Vergleich ist vernichtend: 2,95 Dollar pro Meile im Cybercab gegenüber 5,50 Dollar beim UberX. Und Tesla hat noch Spielraum nach unten, denn der größte Kostenfaktor des klassischen Taxis ist der Fahrer. Hinzu kommt, dass das Cybercab ohne LiDAR auskommt und damit effizienter ist als Googles Waymo. Dazu kommt ein Kaufpreis von rund 30.000 Dollar, der Privatpersonen oder ganzen Flotten den Einstieg ermöglicht.
Aber nicht alle sehen das so klar. Manche erinnern daran, dass diese Preise ein Einführungsangebot sein könnten, um Marktanteile zu gewinnen und später die Tarife anzuheben – eine klassische Dumping-Strategie. Der freie Markt, sagen andere, sei genau das: Solange die Gesetze es nicht verbieten, kann es jeder versuchen.
Die Blase der Taxilizenzen
Die Frage, die über der Debatte schwebt, ist, was mit den Taxilizenzen passiert. In Madrid wurde eine Lizenz vor wenigen Jahren für fast 200.000 Euro verkauft. Wenn sich das Robotaxi durchsetzt, könnte dieser Wert einbrechen. Die Antworten gehen auseinander: Manche glauben, dass eine Lizenz auch künftig nötig sein wird, um ein Robotaxi zu betreiben, andere halten ihren Wert für zum Scheitern verurteilt.
Dumping, Monopol und Widerstand
Die Positionen werden schärfer. Manche sehen im Cybercab das Ende des klassischen Taxis samt entsprechendem Arbeitsplatzabbau. Andere verweisen auf den erbitterten Widerstand: In Spanien ist es nicht auszuschließen, dass die Fahrzeuge vandalisiert werden, wie es bei anderen disruptiven Diensten schon geschehen ist. Zudem kann die Regulierung die Einführung bremsen. Derweil verlagert sich die Debatte auf die KI und ihre Auswirkungen auf andere Branchen: Anwälte, Musiker, Designer... Werden sie verschwinden oder ergänzt werden?
KI und die Zukunft der Arbeit
Die Diskussion über das Robotaxi wird zum Spiegelbild der KI insgesamt. Manche behaupten, die KI eliminiere Arbeitsplätze massenhaft, andere argumentieren, sie eliminiere nur die unnötigen. Der Vergleich mit der Landmaschinen liegt nahe: Der Traktor hat die Landwirte nicht abgeschafft, sondern dafür gesorgt, dass einer für zwanzig arbeitet. Dasselbe könnte dem Taxi passieren: Im Drittwelt bleiben sie, wo die Kosten pro Kilometer lächerlich gering sind, doch in der Ersten Welt sind die Tage des menschlichen Fahrers gezählt.
Hält der Preis ohne Dumping, ist das klassische Taxi in der Ersten Welt am Ende. Aber die jüngere Geschichte der KI lehrt Misstrauen gegenüber Zeitplänen: Der autonome Zug, auf Schienen und ohne KI, wird bis heute nicht eingesetzt. Das Cybercab kann die Zukunft sein – oder nur ein Einführungsangebot.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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