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Terminator Dark Fate: Citroën Xsara entlarvt falsches Mexiko
Die Mexiko-Szenen von Terminator: Dark Fate wurden in Spanien gedreht, um Kartellgewalt zu vermeiden. Ein Citroën Xsara, der dort nie verkauft wurde, entlarvt die Kulisse.
Ein Film mit einem Budget von 185 Millionen Dollar, angesiedelt in Mexiko, wurde in Spanien gedreht. Nicht aus ästhetischen Gründen: Das Team mied das Land, das die Fiktion darstellt, aus Angst vor der Gewalt der Drogenkartelle. Terminator: Dark Fate verkauft ein warmes, lebendiges Territorium, dreht es aber auf einem anderen Kontinent. Dies ist das erste Symptom eines Films, dessen eigene Promotion zum größten Feind wurde.
Die vorgeworfenen Fehler sind keine Geschmacksfragen, sondern Verifikationsprobleme. Ein Automodell, das laut Analyse niemals dort verkauft wurde. Ein falsch platzierter Finger am Abzug. Fahrzeuge, die wie Tischtennisbälle abprallen. Details, die zusammen mehr als eine enttäuschende Fortsetzung ergeben: das Gefühl, dass niemand etwas überprüft hat.
Warum ein in Mexiko angesiedelter Film in Spanien gedreht wurde
Gedreht wurde in Spanien, weil das Team die Gewalt der Kartellen im Land, in dem der Film beginnt, fürchtete. Die Produktion wollte ein helles Mexiko, fern vom anglo-amerikanischen Norden der ersten beiden Teile, und erreichte dies durch Fernbleiben. Die Ironie ist klassisch: Man prahlt mit der Kulisse und flieht vor ihr.
Mit 185 Millionen Budget war der Aufbau glaubwürdiger mexikanischer Straßen eine Frage von Geld und Willen. Das Geld war da. Der Wille offenbar nicht.
Der Citroën Xsara und Opel Vectra verraten den Drehort
In der ersten Verfolgungsjagd tauchen ein Citroën Xsara und ein Opel Vectra der ersten Generation auf. Laut technischer Analyse des Films wurden beide Modelle niemals in Mexiko vermarktet. Stattdessen sind sie Autos, die 2019 die spanischen Gewerbegebiete füllten – wo tatsächlich gedreht wurde.
Für Kenner bricht jeder Shot die Illusion. Es ist kein Detail für Experten: Es ist der Beweis, dass das Mexiko des Films eine Kulisse mit europäischem Kennzeichen ist. Und verwandelt eine Actionszene in ein Ratespiel.
Waffendisziplin und fliegende Autos
Hier wird die Kritik technisch. Arnold Schwarzenegger und Linda Hamilton halten den Finger am Abzug, was jeder Schießausbilder am ersten Tag korrigiert. Akten decken, nicht schießen. In einer Einstellung richtet die Schauspielerin nicht einmal das Auge auf die Visierung ihrer Waffe.
Der andere Vorwurf betrifft die CGI-Effekte. Bei der LKW-Verfolgung schleudern getroffene Autos wie aus Gummischaum. Der Kontrast stammt aus der Saga selbst: Der von einem LKW zerquetschte AMC Gremlin in Terminator (1984) wirkt heute noch bedrohlicher als digitale Effekte. Die Referenz existiert seit fünfunddreißig Jahren und spricht nicht für den Film.
Kinoeinnahmen, Feminismus und ein Publikum, das fehlt
James Cameron kündigte an, einen feministischen Film gemacht zu haben. Der Streifen floppte an den Kinokassen. Manche argumentieren, dass das Publikum, das Actionfilme der Achtziger konsumiert, nicht auf Botschaften zur Selbstermächtigung reagiert, und jene, die darauf reagieren, selten einen Terminator sehen. Nicht existentes Zielpublikum, fasst eine häufige Diagnose zusammen.
Hinzu kommt ein schwer verdauliches Marketingdetail: In Spanien trug der Film das Siegel Empfohlen für Gleichstellung der Geschlechter. Eine institutionelle Auszeichnung, die laut Kritikern eher abschreckte als anzog, besonders bei Zuschauern, die bereits skeptisch waren.
Legion, John Connor und zerstörtes Lore
Auch das Skript bleibt nicht verschont. Skynet verschwindet und wird durch Legion ersetzt. John Connor, der Messias der Saga, wird liquidiert und durch ein Ensemble weiblicher Protagonisten ersetzt. Arnolds Terminator lernt Manieren, adoptiert eine Familie und verkauft sogar Vorhänge.
Manche behaupten, all dies mache den Film zum ersten offiziellen Spoof: die Parodie einer Franchise durch ihre eigenen Schöpfer. Den Ikonencharakter von innen lächerlich zu machen, ist keine erzwungene Lesart, wenn der Hauptdarsteller derselbe ist und das Ergebnis unfreiwillige Komödie.
Die Frage ist nicht mehr, ob der Film gut oder schlecht war. Sondern wie viel davon auf Inkompetenz beruht und wie viel auf Verachtung für ein Publikum, dem man Nostalgie verkauft, während man unter der Hand das Produkt austauscht. Bleibt die Grundfrage: Wer haftet für die 185 Millionen?
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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