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Sumpfhaus wird als Zombie-Schutzrefugium verkauft
Ein möbliertes Haus im Sumpf wird als Zombie-Schutzrefugium angepriesen, doch Mücken, Alligatoren und die Isolation gefährden den Plan.
Das Zombie-Refugium, an dem Mücken und Alligatoren scheitern
Taucht ein möbliertes Haus mit eigenem Generator, umgeben von Sumpfwasser, als Bunker zum Überleben einer Zombie-Apokalypse? Auf dem Papier ergibt der Plan Sinn: Strom, Trinkwasser, Technik, Fische und Alligatoren direkt vor dem Fenster und sogar die Möglichkeit, mit dem Verkauf von Fellen etwas Geld dazu zu verdienen. Das Problem beginnt, wenn man vom Prospekt zur Realität des Sumpfes übergeht.
Das Angebot beschreibt ein voll ausgestattet Wohnhaus, dessen Generator im am weitesten entfernten Raum isoliert ist, um den Lärm zu dämpfen, dazu ein eigener abgeschlossener Teich mit Schildkröten und Fröschen. Ein idyllischer Rückzugsort für alle, die Angeln und Einsamkeit lieben. Der erste Einwand hat nichts mit Untoten zu tun: Es sind die Mücken.
Mücken, der Feind, den niemand kommen sah
Der schnellste Konsens der Diskussion: Der Sumpf wird nicht mit Schrotflinten verteidigt, sondern mit Moskitonetzen. Und selbst das reicht nicht. Es wird darauf hingewiesen, dass die Mücken dort als gefräßig und unausweichlich beschrieben werden und sogar die Zombies stechen. Die Ironie schreibt sich von selbst: Nicht die Toten fressen dich, die Insekten tun es.
Dann kommt die Tierwelt dazu. Alligatoren seien keine Krokodile, wie einige anmerken, und statt eine Bedrohung zu sein, wären sie freiwillig an der Tür ankommende Nahrung: ein Schuss aus dem Fenster und gratis Essen. Andere warnen jedoch, dass sie gute Schwimmer sind und springen können und dass der Steg über eine Rampe verfügt, an der sie mühelos hochkommen. Dasselbe Tier ist Vorratskammer oder Henker – je nach Blickwinkel.
Das Einkaufszentrum als logistische Alternative
Gegen die Isolation des Sumpfes steht die Option Einkaufszentrum: Überwachungskameras, Essen und Trinken mit mindestens zwei Jahren Haltbarkeit, Kleidung, Werkzeug, Munition und eine Dachterrasse zum Luft schnappen. Die Anleitung: Eingänge blockieren und warten. Als filmische Referenz werden Dawn of the Dead (2004), das Remake des Klassikers von George A. Romero, und der spanische Film Zombi: El amanecer de los perecid genannt.
Der Vergleich hat Substanz. Der Sumpf bietet Unsichtbarkeit und Autarkie; das Einkaufszentrum Logistik und eine Rettungsroute per Hubschrauber. Der Haken bei Letzterem: Es kann zur Falle werden, wenn die Lage kippt.
Eine Verteidigung, die davon abhängt, nachts nicht rauszugehen
Das stärkste Argument für das Sumpfhaus: Gegen Menschen gut verteidigt wäre es eine uneinnehmbare Festung – schwimmend kommt man nicht hin, und mit Motorbooten oder Luftkissenfahrzeugen verrät der Lärm alles. Entscheidend, so wird betont, sei, nachts nicht hinauszugehen, solange das Gelände nicht gut beleuchtet ist, und über ein größeres Arsenal zu verfügen als eine bloße Schrotflinte.
Bleibt der menschliche Faktor. Extreme Einsamkeit ohne Nachbarn oder Zeugen öffnet jedem mit Luftkissenfahrzeug und bösen Absichten die Tür, unbemerkt aufzutauchen. Und die Langeweile: So viel Ruhe würde den Bewohner irgendwann zu einem Spaziergang hinaustreiben. Ein perfektes Refugium auf dem Papier, das – wie fast alles im Leben – an den kleinen Details scheitert. Den Mücken, um genau zu sein.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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