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Stromausfall-Ausschuss startet mit zwei Arbeitsgruppen
Der spanische Stromausfall-Ausschuss bildet zwei Arbeitsgruppen, was Zweifel an Expertise, Kosten und Zeitplänen weckt; Schätzungen gehen von bis zu 4,5 Mrd. Euro Entschädigungen aus.
Zwei Arbeitsgruppen zur Analyse des Stromausfalls eingerichtet
Ein Ausschuss zur Analyse des Stromausfalls. Und darin zwei Arbeitsgruppen. Dies ist das erste greifbare Ergebnis des Gremiums, das klären soll, warum der Strom ausfiel, laut der in der Diskussion geteilten Ankündigung: Der Analyseausschuss prüft weiterhin Daten und hat sich in zwei Teams aufgeteilt. Die Mehrheitsreaktion war nicht, die Methode oder Fristen infrage zu stellen. Es war etwas anderes.
Napoleon hat bereits gewarnt
"Wenn du willst, dass etwas erledigt wird, bestimme einen Verantwortlichen. Wenn du willst, dass etwas ewig verzögert wird, bestimme eine Kommission", urteilte Napoleon, und das Zitat taucht wieder auf, sobald ein kollegiales Gremium angekündigt wird. Die hier kursierende Variante ist schärfer: "Wenn du nicht willst, dass etwas bekannt wird, gründe eine Untersuchungskommission." Das Muster wiederholt sich bei jeder Krise: erst der Ausschuss, dann Unterausschüsse, dann die koordinierende Gruppe des Ausschusses. Manche fordern bereits einen Unterausschuss des Ausschusses und eine Koordinierungsgruppe, damit der "Zirkus" wirklich funktioniert.
Der Verdacht im Hintergrund ist nicht, dass der Ausschuss nichts weiß, sondern dass er nichts wissen will. Die Ursachen und der Ursprung sind perfekt bestimmt, argumentiert einer der am häufigsten zitierten Beiträge: Techniker und Ingenieure hätten es klar, und entschieden werde nur, wer die Verantwortung trägt. Die Regierung wolle in dieser Lesung nicht die Schuld auf sich laden.
Profil der Auserwählten
Die zweite Front ist die Zusammensetzung. Die dominierende Kritik weist darauf hin, dass der Ausschuss eher eine Parade politischer und geisteswissenschaftlicher Profile als von Spezialisten sein werde. "Ich nehme an, er wird von denselben Leuten wie der Deeskalationsausschuss gebildet", eröffnet die Nachricht, die die Diskussion auslöst, woraus die wiederkehrenden Sticheleien resultieren: ob Experten Volt und Watt unterscheiden könnten, oder ob sie mit der Grundschule schon gut bedient seien. Die Ironie schärft sich durch die Erinnerung an frühere Ausschüsse, deren Mitglieder nie öffentlich gemacht wurden, denen aber dennoch blind gehorcht wurde.
Demgegenüber fordert eine Strömung, die technische Ebene von der politischen zu trennen. Der Analyseausschuss für jede technische Angelegenheit sollte nahezu keine politische Präsenz haben, wird argumentiert, mit Fokus auf dem europäischen Netzbetreiberforum, wo jene, die am Vorfallmanagement beteiligt waren, nicht sitzen dürfen. Diese Unterscheidung zwischen wer ermittelt und wer verwaltet hat, ist für viele die einzige, die zählt.
Kosten und Kalender
Wie viel kostet dies diesmal? Die Frage schwebt über dem ganzen Thema: Honorare für die Teilnahme, Sitzungsgelder für Koordinierungstreffen, Berater, die jedes Mitglied einstellen kann, Posten für Presse und Fernsehen. Das Budget des "Zirkus", in wiederholter Formulierung. Und der Zeitplan, den niemand konkretisiert: Millionen von Datenpunkten, die mit aktuellen Computern in Sekunden verarbeitet werden, aber hier Zeit beanspruchen.
Das technische Detail, das sich trotz des Lärms abzeichnet, ist ein anderes: Ob forensische Analysen der Steuerungsgeräte und ihrer Software-Updates durchgeführt wurden. Es ist die Frage, die echte Analyse vom Theater unterscheidet. Währenddessen die Zahl eines Forum-Nutzers darüber, was auf dem Spiel steht: zwischen 1,5 und 4,5 Milliarden Euro an Entschädigungen.
Am Ende ist die am häufigsten wiederholte Schlussfolgerung keine technische. Sie lautet, dass dies in wenigen Tagen vergessen sein wird und der Fußball zurückkehrt.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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