Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Stimmt etwas nicht mit den Audioaufnahmen zum Zugunglück?
Ein Iryo-Triebfahrzeugführer bittet darum, die LZB an einem Einfahrsignal neu zu starten. Das System ließe sich bei Ausfall nicht neu starten, und das vorherige Gespräch fehlt.
Das Gespräch zwischen dem Iryo-Triebfahrzeugführer und der Leitstelle ergibt nur Sinn, wenn die LZB bereits wiederhergestellt war, bevor dem AVE-Hochgeschwindigkeitszug die Fahrt freigegeben wurde. Es fehlt der Tonmitschnitt, in dem der Fahrdienstleiter diese Information erhält.
## Eine Neustart-Anfrage, die nicht zu einem ausgefallenen System passt
Ein Iryo-Triebfahrzeugführer meldet per Funk, dass der Zug ihm keinen Neustart des LZB-Systems erlaubt und dass er vor dem Einfahrsignal steht. Die Leitstelle antwortet, er solle es tun, sobald er könne, und sich melden, falls es ein Problem gebe. Bis dahin ein ganz normaler Vorfall.
Der Knackpunkt liegt in der Logik des Systems. Die LZB ist die automatische Zugbeeinflussung, die die Fahrt des Zuges steuert und bei Ausfall für alle Züge, die von ihr abhängen, außer Betrieb ist. Ein Zug kann ein ausgefallenes System nicht neu starten: Es gibt nichts zu starten. Die Anfrage des Triebfahrzeugführers ist nur haltbar, wenn die LZB bereits funktionsfähig war.
## LZB wiederhergestellt, Zug wird aber nicht erkannt
Wenn das System funktioniert, den Iryo-Zug aber nicht erkennt, ergibt sich das Szenario, das den Unfall erklärt: Ein AVE erhält mit wiederhergestellter LZB die Fahrtfreigabe und rammt den stehenden Zug. Das Gespräch passt zu einer aktiven LZB, die den haltenden Zug nicht sieht, nicht zu einem außer Betrieb befindlichen System.
Damit verlagert sich die Frage auf den vorherigen Moment: Wer hat dem AVE die Fahrt freigegeben und mit welchen Informationen? Der Fahrdienstleiter der Leitstelle musste irgendwann erfahren haben, dass die LZB bereits wieder funktionierte. Genau dieses vorherige Gespräch fehlt unter den veröffentlichten Tonmitschnitten.
## Was noch zu hören bleibt
Die durchgestochenen Aufnahmen zeigen einen Ausschnitt, nicht die vollständige Abfolge der Adif-Fahrdienstleitstelle. Das fehlende Teil verbindet die Wiederherstellung des Systems mit der Freigabe des AVE. Ohne sie bleibt die Geschichte unvollständig.
Die Veröffentlichung von Aufnahmen aus einer laufenden Untersuchung erfordert Vorsicht: Ein Ausschnitt allein beweist keine Verantwortungskette. Jede Schlussfolgerung über das Geschehen muss auf der offiziellen Untersuchung und auf dem Gesamtbild der Kommunikation beruhen, nicht auf einer Auswahl.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (14 Antworten).
Die Veröffentlichung der Audios zum Zugunglück von Urda in Spanien löst die Debatte über die Verantwortung des Lokführers und die Sicherheit des Systems aus. Hier erfahren Sie, was bekannt ist.
Die Iryo-Lokführerin teilte mit, sie könne das System weiterhin nicht verbinden und nicht anfahren. Der AVE hinter ihr hatte bereits die Fahrerlaubnis erhalten.
Ein Güterzug ist am Bahnhof Padre Pío in Sevilla entgleist, wie ABC de Sevilla berichtet. Der Zustand des spanischen Schienennetzes rückt wieder in den Fokus.
Ein Überblick über die Argumente, die das Management von Atomkraftwerken in Spanien in Frage stellen, und über die Daten, die sie stützen oder widerlegen. Finden Sie heraus, was daran wahr ist.
Die Abhängigkeit von ausländischen Unternehmen in strategischen Sektoren wirft Fragen zu Sicherheit und Kontrolle auf. Was über den israelischen Fall bekannt ist und was nicht.
In einer Forumsdiskussion wird behauptet, dass Zugankündigungen mit dem Wahlkalender in Spanien zusammenfallen; die Korrelation wird als Verdacht geäußert, nicht als belegte Tatsache.