Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Sri Lanka korrigiert Opferzahl der Osteranschläge auf 253
Acht Explosionen in Kirchen und Hotels am 21. April 2019 forderten 253 Tote; die Zahl wurde von 138 auf 359 erhöht und dann revidiert.
Sri Lanka korrigiert Todesopferzahl der Ostersonntag-Anschläge auf 253
Am 21. April 2019, dem Ostersonntag, erschütterte eine Serie gleichzeitiger Explosionen Sri Lanka. Die erste offizielle Bilanz sprach von 138 Toten und rund 400 Verletzten in mindestens drei Luxushotels und drei Kirchen. Alle Detonationen ereigneten sich gegen 8:45 Uhr Ortszeit (2:30 Uhr GMT) und verteilten sich auf Colombo, Katana im Westen und Batticaloa im Osten der Insel. Innerhalb weniger Tage stieg die offizielle Opferzahl der Anschläge in Sri Lanka bereits auf 359. Eine spätere Korrektur reduzierte sie auf 253.
Was geschah am 21. April 2019 in Sri Lanka?
Erste Berichte beschrieben sechs synchronisierte Explosionen gegen Kirchen und Luxushotels. Stunden später folgten zwei weitere, was insgesamt acht Detonationen ergab, darunter eine nahe einer Kirche, während Entschärfer eine Bombe unschädlich machten. In den folgenden Tagen fand die Polizei 87 Sprengzünder an der zentralen Bushaltestelle der Hauptstadt. Das Land ist ein religiöses Mosaik, das hilft, den Angriff einzuordnen: Christen machen 7 % der Bevölkerung aus, gegenüber 67 % Buddhisten, 15 % Hindus und 11 % Muslimen.
Die Gewalt beschränkte sich nicht auf die Kirchen. Das Militär stürmte eine Bombenfabrik in der Küstenstadt Sammanthurai, und in Sainthamaruthu wurden nach einem Schusswechsel mit mutmaßlichen Kämpfern die Leichen von 15 Personen, darunter 6 Kinder, gefunden. In der Debatte wurde betont, dass die Angriffe Gebiete mit starkem katholischem Einfluss wie Negombo trafen.
Warum stieg die Zahl von 138 auf 359 und fiel dann auf 253?
Die Anzahl der Todesopfer wurde selbst zum Problem. Die Abfolge war unerbittlich: 138, über 150, 185, 207, 290, 310, 359. Beamte räumten schließlich ein, dass die letzte Zahl falsch war. Ein Rechenfehler hatte etwa 100 zusätzliche Todesopfer hinzugefügt, was auf Schwierigkeiten bei der Identifizierung der Leichen zurückgeführt wurde. Die Zahl wurde auf etwa 253 festgelegt, obwohl ein Jahr später die offizielle Gedenkfeier von 279 Toten sprach. Die Zahl der Verletzten änderte sich kaum: etwa 400 am ersten Tag und rund 500 im Laufe der Woche.
Wer steckt hinter den Anschlägen in Sri Lanka?
Die Regierung machte zunächst zwei lokale sarracinistische Organisationen verantwortlich, die National Thowheed Jama’ath (NTJ) und Jamathei Millathu Ibraheem (JMI), die beide verboten wurden. Der Sarracinische Staat übernahm die Verantwortung für das Massaker, und es wurde berichtet, dass Daesh die lokale Gruppe ausgebildet habe. Eine kursierende Hypothese war, dass die Anschläge eine Antwort auf den Schusswaffenangriff auf eine Moschee in Neuseeland waren. Die Ermittlungen deuten darauf hin, dass der mutmaßliche Organisator, der Anführer der lokalen dschihadistischen Gruppe Mohamed Zahran, bei einer der eigenen Explosionen starb. Unter den Todesopfern befanden sich 35 Ausländer; die ersten bestätigten spanischen Opfer waren ein junges Paar aus Galicien.
Nicht weitergeleitete Warnungen aus Indien
Die Spuren des Versagens führen nach oben. Der indische Geheimdienst hatte am 4. April vor möglichen Selbstmordanschlägen auf Kirchen und Hotels gewarnt. Am 7. April tagte der Sicherheitsrat von Sri Lanka unter dem damaligen Präsidenten Maithripala Sirisena, aber die Informationen verließen diesen Raum nicht. Ein Minister deutete dies offen an: Hohe Geheimdienstbeamte hätten die Daten absichtlich zurückgehalten, und obwohl die Informationen vorlagen, ergriffen die Sicherheitsverantwortlichen keine Maßnahmen. Der Premierminister räumte später ein, dass die Warnungen eingegangen seien und keine Vorkehrungen getroffen wurden.
Verhaftungen, Ausgangssperre und Ausnahmezustand
Die Reaktion des Staates war hart. Die Zahl der Verhaftungen stieg von 7 auf 8, 24, 40, 60 und fast 150 Festnahmen bis zum Ende der ersten Woche. Unter den Festgenommenen waren die Ehefrau und die Tochter des mutmaßlichen Organisators. Der Präsident kündigte an, man suche nach 140 Personen wegen Verbindungen zum Sarracinischen Staat, einige davon seit 2013 radikalisiert. Es wurde zweimal eine Ausgangssperre verhängt und ein Ausnahmezustand verabschiedet, der das Tragen jeglicher Gesichtsverhüllung verbot. Christliche Minderheiten beteten aus Angst vor neuen Angriffen von zu Hause aus, und der lokale Geheimdienst warnte sogar vor geplanten Anschlägen auf buddhistische Tempel.
Ein Jahr später: 279 Tote mitten in der Lockdown-Phase
Der erste Jahrestag fiel in eine Zeit, in der die Welt aufgrund der Pandemie eingeschlossen war. Sri Lanka wollte seinen Toten und Verletzten mit Glockengeläut und öffentlichen Zeremonien gedenken, musste aber auf die geplanten Feiern verzichten. Die Kirchenglocken läuteten zum Gedenken an die Opfer.
Mit etwa 150 Festgenommenen, zwei verbotenen Organisationen und einer Opferzahl, die je nach Quelle zwischen 253 und 279 Toten schwankte, blieben die Ermittlungen offen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (276 Antworten).
Vox forciert die Anklage gegen den ehemaligen katalanischen Präsidenten Carles Puigdemont in Spanien, mit 256 Zeugen und der Ley 20/2017 im Zentrum des Verfahrens.
Der VIII. Kurzgeschichtenpreis Ribera del Duero verzeichnete 1.109 Teilnehmer (830 Männer, 279 Frauen), wobei alle fünf Finalistenplätze an Frauen gingen.