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Spanisches Staatsangehörigkeitsrecht: Ecuadorianer dürfen Doppelstaatsbürgerschaft haben
Soziale Medien greifen Politiker wegen Nationalität an. Spanisches Gesetz erlaubt Iberoamerikanern doppelte Staatsbürgerschaft ohne Verzicht.
Ein viraler Post bezeichnet einen spanisch-ecuadorianischen Politiker als „Betrug“ wegen seiner doppelten Staatsbürgerschaft. Das spanische Recht erlaubt dies jedoch ausdrücklich für Staatsangehörige iberoamerikanischer Länder, einschließlich **Ecuador**, die nach nur **zwei Jahren** Aufenthalt beantragen können, ohne ihre ursprüngliche Staatsangehörigkeit aufzugeben.
## Was das Gesetz zur Staatsangehörigkeit sagt
Spanien vergibt keine Staatsbürgerschaft aus Sympathie. Der reguläre Weg erfordert **zehn Jahre** legalen Aufenthalts und den Verzicht auf die vorherige Staatsangehörigkeit. Es gibt Ausnahmen: Staatsangehörige iberoamerikanischer Länder wie **Ecuador** können nach **zwei Jahren** beantragen und müssen ihre Herkunftsnationalität nicht abgeben. Ecuadorener und gleichzeitig Spanier zu sein ist also rechtlich zulässig, nicht nur geduldet.
## Doppelte Staatsbürgerschaft ist kein Trick
Das Regime der doppelten Staatsbürgerschaft mit Iberoamerika besteht seit Jahrzehnten und betrifft Millionen Menschen. Ein Ecuadorianer mit spanischem Personalausweis wählt, zahlt Steuern und kann kandidieren, wenn er die Voraussetzungen erfüllt. Dies als „Farce“ zu bezeichnen, verkennt ein routinemäßiges Verwaltungsverfahren, das ohne Skandale funktioniert. Ob Gesetze strenger sein sollten, ist eine legitime politische Debatte. Aber dieser Tweet debattiert nicht; er diffamiert.
## Warum der Vorwurf wichtig ist
Die Nachricht liefert keine Daten zum Fall des Politikers: wann er die Staatsbürgerschaft erhielt, auf welchem Weg oder ob er verzichtete. Sie impliziert einfach Betrug beim Besitz zweier Pässe. Dies verwandelt einen üblichen Rechtsstatus in Verdacht. Wenn das Argument lautet, dass Politiker mit doppelter Staatsbürgerschaft bestimmte Ämter nicht innehaben sollten, müsste man Gesetzesänderungen vorschlagen. Wenn behauptet wird, seine Herkunft mache ihn weniger spanisch, ist dies kein juristisches Argument.
Staatsangehörigkeit ist kein Reinheitsausweis. Sie ist ein rechtliches Band, belegt durch Dokumente, Fristen und Eide. Dies mit einer Farce zu verwechseln, sagt mehr über den Absender als über die Person auf dem Foto.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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