UN-Tourismus mietet Möbel für vorgetäuschte Aktivität in Madrid-Zentrale

Die spanische Regierung überließ der UN-Tourismus-Organisation 2022 ein Gebäude. Trotz 391.522 Euro für Möbel mietet die Behörde nun Einrichtungsgegenstände, um Aktivität zu simulieren.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Die UN-Tourismus-Organisation hat Möbel gemietet, um in ihrer neuen Zentrale Aktivität vorzutäuschen. Das Gebäude wurde 2022 von der Regierung Pedro Sánchez kostenlos überlassen. Die Organisation hatte bereits im September 2026 Möbel im Wert von 391.522 Euro gekauft.

Die Zentrale, die der spanischen Regierung der UN-Tourismus-Organisation (ehemals Welttourismusorganisation) überließ, birgt eine Paradoxie, die sich schwer erklären lässt. Das Objekt wurde gratis übergeben. Nun mietet die Einrichtung jedoch Möbel, um vorzuspielen, dass dort jemand arbeitet.

## Kostenlose Überlassung seit 2022

Das Amtsblatt des Staates vom **25. März 2022** dokumentiert die kostenlose Nutzungsüberlassung des Gebäudes an die UN-Tourismus-Organisation. Diese Maßnahme wird auf die Freundschaft zwischen dem damaligen Generalsekretär **Zurab Pololikashvili** und **Begoña Gómez**, der Ehefrau des Premierministers, zurückgeführt. Informierte Kreise teilten **El Debate** mit, dass die Organisation eine Möbelmietfirma beauftragt habe, um den Anschein von Betrieb zu erwecken.

## Zwei Kaufverträge reichten nicht aus

Auf der staatlichen Vergabeplattform ist der Mietvertrag noch nicht verzeichnet. Dafür finden sich zwei Verträge über den Erwerb von Möbeln aus dem September dieses Jahres **2026**. Der erste deckt Geschäftsführungsbüros, Archive, Bibliotheken, Trennwände und ein Labor ab, mit einem geschätzten Wert von **391.522 Euro**. Der zweite betrifft Sitzmöbel: Ausschreibungsbudget **91.853 Euro**, geschätzter Wert **65 Millionen Euro**. Die Käufe waren unzureichend, weshalb die Organisation auf Miete zurückgreift.

## Gipfeltreffen fällt mit Vermietung zusammen

In der neuen Zentrale findet bis Donnerstag der **Iberoamerika-Gipfel** statt. Die gemieteten Möbel sollen das Bild eines aktiven Gebäudes während des Treffens aufrechterhalten. Der Widerspruch, Hunderttausende Euro für Möbel auszugeben und andere zu mieten, um Arbeit zu simulieren, steht im Mittelpunkt.

Die kostenlose Überlassung öffentlicher Immobilien an eine internationale Organisation und die folgenden Ausgaben für Möbel sollten von den zuständigen Kontrollbehörden überprüft werden.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (1 Antworten).

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