Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Spanische Sozialversicherung verkaufte Iván Redondo Wohnung 466.679 Euro unter Wert
Die spanische Sozialversicherung verkaufte Iván Redondo eine Wohnung im Madrider Salamanca-Viertel für 1.120.921 Euro – 466.679 Euro unter dem Marktwert. Der Abschlag liegt bei fast 30%.
Sozialversicherung verkaufte Redondo Wohnung 466.679 Euro unter Wert
Die Tesorería General de la Seguridad Social (die Kasse der spanischen Sozialversicherung) besiegelte am 16. September 2025 vor einem Notar den Verkauf einer 147 Quadratmeter großen Wohnung in der Calle Diego de León, mitten im Madrider Salamanca-Viertel, an Iván Redondo, den ehemaligen Kabinettschef von Pedro Sánchez, und seine Frau, die Beraterin Sandra Rudy. Das Ehepaar zahlte 1.120.921 Euro, also 7.625 Euro pro Quadratmeter. In der Gegend wurde der Quadratmeter laut dem Immobilienportal Idealista mit über 10.800 Euro bewertet. Zum Marktpreis hätte die Wohnung rund 1.587.600 Euro gekostet. Der Abschlag: 466.679 Euro, fast 30 Prozent weniger, als jeder andere Käufer im Viertel zahlen würde.
Die Information stammte nicht aus einem anonymen Leak, sondern aus den Grundbuch- und offiziellen Unterlagen der Sozialversicherung, zu denen okdiario Zugang hatte. Der Vorgang allein wirft bereits Fragen auf. Was ihn zu einem unangenehmen Fall macht, ist der Käufer.
Wer gekauft hat und warum der Preis wichtig ist
Redondo zog nicht erst 2025 in das Gebäude. Nach Aussage von Nachbarn des Hauses, die das Medium gesammelt hat, zog das Ehepaar vor rund fünfzehn Jahren als Mieter ein. Die Wohnung hat es nicht von den Eltern geerbt: Es bewohnte sie zur Miete und kaufte sie später. Genau dieses Detail nährt den Hauptverdacht, dass der Preis nach der Person des Mieters festgelegt wurde und nicht nach den Marktbedingungen. Ein Anwohner des Gebäudes, der nicht namentlich genannt werden wollte, bringt es so auf den Punkt: «Ihm wurde die Wohnung zu diesem Preis verkauft, weil er ist, wer er ist».
Auch die Modalitäten des Verkaufs sind unklar. Erfolgte die Veräußerung über eine öffentliche Auktion? Bestand ein Vorkaufsrecht des Mieters? Das sind Fragen, die der Vorgang offen lässt und die kein Dokument der Akte für sich allein beantwortet. Die Sozialversicherung verkauft regelmäßig Immobilienvermögen; ungewöhnlich ist nur, dass der Käufer der ehemalige Kabinettschef des Regierungschefs ist und der Abschlag eine halbe Million Euro übersteigt.
Die steuerlichen Auswirkungen: weniger Grunderwerbsteuer und weniger Wertzuwachs
Der Preis betrifft nicht nur den Käufer. Ein niedrigerer Verkaufspreis senkt die Impuesto de Transmisiones Patrimoniales y Actos Jurídicos Documentados (die spanische Grunderwerb- und Rechtsgeschäftssteuer), die in diesem Fall von der Madrider Steuerbehörde eingezogen wird, sowie den künftig zu erklärenden Wertzuwachs. Das heißt: Der Abschlag von 466.679 Euro ist nicht nur eine Ersparnis für den Käufer, sondern auch Mindereinnahmen für die öffentliche Kasse. So betrachtet, hat der Vorgang zwei Nutznießer und einen Geschädigten.
Manche weisen darauf hin, dass der Verkauf stattfand, während die Steuerbehörde mit anderen Dingen beschäftigt war. Die Ironie liegt nahe, doch das eigentliche Argument ist ernst zu nehmen: Wenn öffentliches Vermögen unter Marktwert verkauft wird, sollte Transparenz absolut sein. Ist sie aber nicht.
Der Präzedenzfall von Ayusos Penthouse
Der Vergleich mit dem Penthouse von Isabel Díaz Ayuso wurde sofort gezogen. Die Madrider Regierungspräsidentin war weder Bewohnerin noch Eigentümerin der ihr zugeschriebenen Immobilie, was es ihr damals erlaubte, sich mit dem Argument der Distanz zu verteidigen. Redondo hingegen hat tatsächlich gekauft. Der Unterschied ist nicht gering: Die eine Sache ist der Verdacht auf Begünstigung, die andere eine notarielle Urkunde mit einem konkreten Preis und einem namentlich bekannten Käufer.
Die Vergabe öffentlicher Immobilien zu Preisen unter Marktwert ist nichts Neues. Das gab es, das gibt es und das wird es weiter geben. Geändert hat sich, wer in der Urkunde steht.
Was noch zu erklären bleibt
Die Sozialversicherung hat das Veräußerungsverfahren nicht erläutert. Sie hat auch nicht klargestellt, ob es weitere Angebote gab. Die Akte existiert, die Urkunde ist unterschrieben, der Abschlag ist überprüfbar. Was fehlt, ist die Erklärung, warum der Preis auf 7.625 Euro pro Quadratmeter festgelegt wurde, während der Markt von mehr als 10.800 Euro sprach. Bis dahin bleibt der Vorgang dort, wo die Zahl ihn gelassen hat: eine Luxuswohnung in Salamanca, ein Käufer mit Klarnamen und eine halbe Million Euro Differenz.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (49 Antworten).
María Jesús Montero, ihre Kabinettschefin Leire Díez und der frühere Rechnungsprüfer Vicente Fernández: Das Dreieck, das Richter Pedraz untersucht, könnte Sánchez das Amt kosten.
Gayle geht nach 44 Jahren bei Walmart in den Ruhestand und erhält einen Blumenstrauß. Die Geste entfacht erneut die Debatte über Anerkennung im Job und Rentenpläne.
Ein Video zeigt Anwohner, die nach Ausschreitungen in Frankreich Trümmer von Hand beseitigen, und löst die Debatte über Steuern und kommunale Dienste neu aus.
Das Hantavirus taucht in einem Pharmakovigilanz-Dokument von Pfizer auf. Beweis einer Nebenwirkung? Wir analysieren das Dokument und die logischen Fehlschlüsse.
Reform UK gewinnt bei den Kommunalwahlen 2026 über 300 Sitze, während Labour und die Tories hunderte Mandate verlieren. Die wirtschaftliche Protestwelle erschüttert die Landkarte.