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Spanische PSOE-Abgeordnete wird wegen Ähnlichkeit mit Meme-Charo viral
Am 25. Juni 2024 wird die spanische PSOE-Abgeordnete María durch ihre Ähnlichkeit mit der Internetfigur Charo und ein missverstandenes Wort zum Viral-Hit.
Die neue PSOE-Abgeordnete, die aussieht wie die Meme-Figur Charo
Am 25. Juni 2024 tritt eine Frau namens María ihr Amt als Abgeordnete der PSOE an und innerhalb weniger Stunden wird ihr Gesicht zum meistgeteilten Meme des Tages. Es handelt sich nicht um eine fiktive Figur, sondern um eine reale Politikerin, die laut ihrer Biografie ihre gesamte Karriere im öffentlichen Sektor verbracht hat. Die Ähnlichkeit mit „Charo“ – dem Archetyp einer lauten Nachbarin mit toupierten Haaren und hastigem Redefluss – löst eine Welle von Kommentaren aus, die Spott, politische Analyse und Verwirrung mischen. Das Bild vervollständigt sich, als ein Audio ihrer Rede verbreitet wird: Man hört sie zwischen Gelächter „pometo“ sagen. Die Realität übertrifft einmal mehr die Fiktion.
Vom offiziellen Lebenslauf zum Meme: Wer ist die neue Abgeordnete?
Umlaufende Daten beschreiben sie als Fachkraft mit jahrzehntelanger Mitgliedschaft in der PSOE. Berichten zufolge ist sie seit 1980 mit der Partei verbunden und hat verschiedene Ämter bekleidet. Ihr Einzug ins Parlament erfolgt als Nachfolgerin einer anderen Abgeordneten, und ihr Name – María – taucht in Wikipedia mit einem Satz auf, der bereits Geschichte ist: „Am 25. Juni 2024 wird sie Abgeordnete und erlangt Berühmtheit durch ihre Ähnlichkeit mit der Meme-Charo.“ Die Mischung aus institutioneller Laufbahn und volkstümlicher Ästhetik erzeugt einen Short-Circuit. Manche sehen in ihr eine Parasitin, die ihr Leben lang vom öffentlichen Geld gelebt hat; andere eine Pionierin der Gesundheitsbildung. Fakt ist, dass ihr Lebenslauf nicht im BOE (Staatsanzeiger) einsehbar ist, aber ihr Gesicht bereits in allen WhatsApp-Gruppen kursiert.
Das Audio, das alles änderte: „Pometo“ und der Charometer
Die Parlamentsrede ging nicht wegen ihres Inhalts in die Geschichte ein, sondern wegen der Aussprache. Im Audio sagt die Abgeordnete etwas, das wie „pometo“ oder „pomete“ klingt, und die Netzgemeinde versucht es zu entschlüsseln. „Gibt es hier einen Dolmetscher?“, scherzt jemand. Die Verwirrung ist total: Einige hören „la meto“, andere „pepeto“. Der Vorfall wird zum Höhepunkt der Diskussion und nährt alle Arten von Parodien. Der Account, der den ursprünglichen Tweet verbreitet, ist eine Satireseite der pogre Szene, aber die Abgeordnete ist real. Diese Mischung aus Realität und Karikatur ist das Geheimnis des Memes: Nichts muss übertrieben werden.
Gehalt und Karriere: Was kostet eine solche Abgeordnete?
Im wirtschaftlichen Bereich deuten Kommentare darauf hin, dass ihr Gehalt 6.000 Euro netto pro Monat übersteigen wird. Die Zahl wird nicht detailliert aufgeschlüsselt, dient aber als Argument zur Kritik an der Professionalisierung der Politik. „Wenn wir erfahren, dass sie mehr als 6000 € netto pro Monat verdient, ist die Günstlingswirtschaft nicht mehr so lustig“, heißt es. Die Debatte driftet in Richtung Staatsausgaben und Verweildauer im Amt: Manche behaupten, sie wolle seit ihrem 70. Lebensjahr weiter kassieren, während andere daran erinnern, dass sie bereits eine Rente von über 2.000 Euro beziehen dürfte. Die vollständige Berechnung inklusive Dienstalterszulagen würde einen eigenen Artikel füllen, aber die Empörung braucht keine exakten Zahlen.
Look, Stimme und Outfit: Die Memes reißen nicht ab
Auch die Kleidung bekommt ihren Moment. „Ich stelle mir vor, wie sie das Outfit für diesen Tag auswählt: Diese gemusterte Jacke passt gut zur Haarfarbe“, kommentiert jemand. Die Beschreibung deckt sich mit dem viralen Bild: Eine Dame mit voluminöser Frisur und bunter Jacke. Die Erscheinung ist nur die Hülle; was wirklich Gelächter auslöst, ist die Kombination dieses Aussehens mit einem institutionellen Amt. „Ihr fehlt die Lkw-Fahrer-Stimme, dafür hat sie zu viele Abschlüsse“, urteilt ein anderer. Ironie mischt sich mit Verachtung, und das Ergebnis ist ein Chorporträt des wählenden Spaniens und des tweetenden Spaniens.
Der politische Hintergrund: PSOE, Parodien und der Spiegel der Realität
Über den Witz hinaus spiegelt der Vorfall eine reale Spannung wider. Der Account, der den Tweet verbreitet, ist eine Parodie, aber die Person ist echt. Das führt dazu, dass manche fragen, ob die PSOE dies absichtlich getan hat, um sich über die Wähler lustig zu machen. „Die PSOE hat das gemacht, um uns zu verspotten“, sagt jemand. Andere sehen in ihr eine Vertreterin eines großen Teils der spanischen Gesellschaft, nicht nur ästhetisch, sondern auch mental. Die Diskussion lenkt auf das Kandidatenauswahlverfahren und fehlende Filter. Am Ende sitzt die Abgeordnete weiterhin im Parlament und die Memes zirkulieren weiter. Die Frage, die niemand beantwortet, ist, ob dies der Partei Stimmen kosten wird oder ob es bei einer Anekdote bleibt.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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