Spaniens Verfassungsgericht könnte Sánchez-Wahlsieg durch Enkelgesetz sichern

Das spanische Verfassungsgericht könnte die Aussetzung des Enkelgesetzes aufheben, was das Wählerverzeichnis und kommende Wahlen beeinflusst.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Es wird diskutiert, ob das spanische Verfassungsgericht unter der Leitung von **Cándido Conde-Pumpido** eingreifen könnte, um die vorläufige Aussetzung des sogenannten Enkelgesetzes rückgängig zu machen, eine Maßnahme, die das Wahlergebnis beeinflussen könnte.

Die Frage der Auslandswahl und ihrer Auswirkungen auf Wahlen ist stets Gegenstand von Debatten. Nun steht das **Enkelgesetz**, das die Staatsbürgerschaft für Nachfahren von Spaniern erleichtert, im Zentrum eines möglichen juristischen Streits. Der **Tribunal Supremo** hat die Wirkung dieses Gesetzes in Bezug auf das Wählerverzeichnis der im Ausland lebenden spanischen Staatsbürger (CERA) vorübergehend ausgesetzt, mit dem Argument, die Transparenz der Wahlen angesichts eines "außergewöhnlichen Anstiegs" der Zahl der Eingetragenen wahren zu müssen. Die Sorge besteht darin, dass dieser Anstieg die Objektivität und das Ergebnis der Wahlen beeinträchtigen könnte.

## Die Aussetzung durch den Obersten Gerichtshof

Der Verwaltungsgerichtshof des **Tribunal Supremo** hatte letzte Woche beschlossen, die Anwendung des **Enkelgesetzes** in Bezug auf das CERA vorsorglich auszusetzen. Diese Entscheidung fiel nach der Annahme der von **Iustitia Europa** und **Vox** beantragten einstweiligen Maßnahmen. Das Gericht war der Ansicht, dass das Ausmaß des Anstiegs des Wählerverzeichnisses und damit der Anzahl der Wähler das Recht auf Wahl und das von den bereits registrierten Bürgern gewünschte Wahlergebnis ernsthaft gefährden könnte. Es wurde von einer "begründeten, realen und ernsten Gefahr" gesprochen, die Transparenz des Wahlprozesses zu beeinträchtigen und irreversiblen Schaden anzurichten. Das endgültige Urteil in dieser Angelegenheit wird erst nach den kommenden Feiertagen erwartet.

## Zwei Wege für das Verfassungsgericht

Juristische Quellen legen nahe, dass der Präsident des **Tribunal Constitucional**, **Cándido Conde-Pumpido**, möglicherweise eine Strategie vorbereitet, um diese Aussetzung rückgängig zu machen. Dabei werden zwei Hauptwege erwogen. Der erste, längere Weg würde bedeuten, dass das **Verfassungsgericht** eine von der **Staatsanwaltschaft** oder der **Generalstaatsanwaltschaft** im Namen der Regierung eingereichte Verfassungsbeschwerde unterstützt. Diese Beschwerde würde eingereicht, sobald der Oberste Gerichtshof sein Urteil gefällt hat, und als einstweilige Maßnahme beantragen, dass das **Enkelgesetz** bis zur endgültigen Klärung durch das Verfassungsgericht in Kraft bleibt. Es wird erwartet, dass die Mehrheit des Gerichts diese Maßnahme unterstützen würde.

Der zweite Weg wäre schneller. Die Exekutive könnte eine Verfassungsbeschwerde beim **Verfassungsgericht** gegen die Entscheidung des **Obersten Gerichtshofs** selbst einreichen, das Gesetz vorsorglich auszusetzen. In diesem Fall würde vom Verfassungsgericht verlangt, die vom Obersten Gerichtshof erlassene einstweilige Maßnahme aufzuheben, sodass das **Enkelgesetz** wieder wirksam wird.

## Auswirkungen auf das Wählerverzeichnis

Das **Enkelgesetz**, das die Staatsbürgerschaft für Nachfahren von Spaniern erleichtert, hat zu einem signifikanten Anstieg der Eintragungen im Wählerverzeichnis der im Ausland lebenden Spanier (CERA) geführt. Dies hat Bedenken hinsichtlich der Integrität künftiger Wahlen ausgelöst.

Auch verfügbar auf: English

Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (1 Antworten).

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