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Spaniens Regierung unter Pedro Sánchez: ein Rückblick auf das Krisenmanagement
Seit 2018 hat die Regierung Sánchez die Covid-Pandemie, die Flutkatastrophe in Valencia und den Stromausfall 2025 bewältigt. Ein Rückblick auf die Krisen ihrer Amtszeit.
Die Regierung von Pedro Sánchez hat seit 2018 eine Krise nach der anderen bewältigt: Gesundheits-, Diplomatie-, Energie- und Infrastrukturkrisen, manche unvorhersehbar, andere Folge politischer Entscheidungen. Die Abfolge erlaubt eine Prüfung ihrer Voraussicht, Koordination und Reaktionsfähigkeit.
Manche Regierungen werden an eine einzige Krise erinnert. Die von Pedro Sánchez hat seit ihrem Einzug in La Moncloa im Juni 2018 eine Liste angesammelt, die man erst ordnen muss, um sie zu überblicken. Die Elbichito-Pandemie, die Flut in Valencia, der Stromausfall 2025, die Zugunglücke von Adamuz und Urda. Jede hinterließ ihre eigene Kontroverse darüber, wer was und wann entschieden hat.
## Von Elbichito bis zur Flut: die Notlagen, die die Amtszeit prägten
Die Pandemie kam 2020 und stellte das gesamte Gesundheitssystem auf die Probe. Es gab überlastete Intensivstationen, fehlende Schutzausrüstung und eine langanhaltende Kontroverse über die Ausnahmezustände und ihre gerichtliche Kontrolle. Der Episode folgte eine enorme wirtschaftliche Rechnung und eine politische Debatte, die bis heute nicht abgeschlossen ist.
Im Oktober 2024 verwüstete die Flutkatastrophe Teile der Provinz Valencia. Die Zahl der Toten ging in die Hunderte, und die Kritik richtete sich auf die Koordination zwischen den Verwaltungsebenen und darauf, wie lange es dauerte, bis die Warnungen kamen. Die institutionelle Reaktion wurde zu einem der meistdiskutierten Themen des Jahres.
## Diplomatie und Grenzen: Marokko, Algerien und die Sahara
Das Verhältnis zu Marokko war ein ständiges Thema. 2021 löste die Hospitalisierung von Brahim Ghali in Spanien eine diplomatische Krise aus und fiel mit der massenhaften Einreise Tausender Menschen nach Ceuta zusammen. Im selben Jahr öffnete die Wende zur Westsahara, mit Unterstützung des marokkanischen Autonomieplans, eine Krise mit Algerien.
Der Grenzzaun von Melilla wurde 2022 zum Schauplatz einer Tragödie mit Dutzenden Toten, das Vorgehen der Behörden geriet unter Prüfung. Dazu kam der Pegasus-Spionageskandal, in den mehrere Regierungsmitglieder verwickelt waren.
## Energie, Infrastruktur und eine Wirtschaft unter Druck
Der Krieg in der Ukraine ließ die Inflation 2022 in die Höhe schnellen und minderte die Kaufkraft der Familien. Die Energiekrise erzwang Sofortmaßnahmen, während Strom- und Kraftstoffpreise die politische Agenda bestimmten.
2025 legte ein massiver Stromausfall weite Teile Spaniens lahm und öffnete die Debatte über die Stabilität des Systems neu. Im selben Jahr dominierte die Eisenbahnkrise die Schlagzeilen: Störungen, Verspätungen und Zweifel an der Wartung des Netzes. Die Zugunglücke von Adamuz und Urda im Jahr 2026 gaben dieser Diskussion eine tragische Note.
## Justizfälle und institutioneller Verschleiß
Der Koldo-Fall rückte 2024 Maskenverträge und mutmaßliche Schmiergelder in den Fokus. Im selben Jahr begann die richterliche Untersuchung gegen Begoña Gómez, die in eine politische Konfrontation über die Rolle der Justiz mündete. 2025 kamen der Fall Ábalos und der Fall Santos Cerdán hinzu, beide mit mutmaßlichen Unregelmäßigkeiten bei öffentlichen Aufträgen verbunden.
Dazu kommen die Wohnungskrise, das Fehlen eines Bundeshaushalts und die Verschlechterung der Beziehungen zu einigen parlamentarischen Partnern. Das Amnestiegesetz und die Investiturabkommen von 2023-2024 fügten einer ohnehin angespannten Amtszeit weitere institutionelle Spannung hinzu.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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