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Spaniens Regierung lädt den König nicht in den Nationalen Sicherheitsrat
Die Regierung Sánchez lädt Felipe VI nicht zur Sitzung des Sicherheitsrats ein, der die Krise in Ceuta behandelt. Die Zurücksetzung entfacht die Debatte über das Gegenzeichnungsrecht neu.
Am 25. August 2026 kommt der Nationale Sicherheitsrat in La Moncloa zusammen, um eine einheitliche Befehlsführung für die Migrationskrise in Ceuta zu beschließen. Der König wird nicht dabei sein. Obwohl die Regelungen seine Teilnahme und sogar den Vorsitz der Sitzung erlauben, hat die Regierung von Pedro Sánchez ihn nicht eingeladen. Das Detail ist keine Protokollfrage: Es öffnet die Debatte darüber, wer über die Sicherheit des Staates bestimmt.
Eine Zurücksetzung mit Vorgeschichte
Die Regierung hatte die Reise des Königs nach Ceuta während der Krise bereits zuvor gestoppt, mit Verweis auf politische und diplomatische Rücksichten gegenüber Marokko. Nun verlagert der Ausschluss vom Nationalen Sicherheitsrat die Angelegenheit auf verfassungsrechtliches Terrain. Die Handlungen des Königs müssen vom Ministerpräsidenten oder den Ministern gegengezeichnet werden; die Entscheidung über seine Einladung liegt beim Regierungschef. Die einen sehen darin Respekt vor der Rechtslage, andere eine Beschneidung des Staatsoberhaupts.
Oberbefehlshaber, doch mit Gegenzeichnung
Die Verwirrung rührt von der Doppelfunktion des Königs her: Er ist Oberbefehlshaber der Armee, doch seine Handlungen bedürfen der staatlichen Gegenzeichnung. Ein Teil der Analyse vertritt die Auffassung, er könne eigenmächtig handeln. Die vorherrschende Lesart erinnert daran: Ohne Gegenzeichnung hat sein Handeln keine Rechtswirkung. In diesem Fall liegt die Einberufung beim Ministerpräsidenten, womit ein Weg zur erzwungenen Teilnahme versperrt ist.
Die Anomalie im Vergleich
Das Fehlen steht im Kontrast zu früheren Krisen, etwa in der Gesundheitspolitik und Geopolitik, bei denen der König teilnahm. Das nährt die politische Deutung der Zurücksetzung. Wird das Staatsoberhaupt auf eine protokollarische Rolle reduziert, gewinnt die Diskussion über eine Neubestimmung seiner Funktion an Kraft. Wenige Tage vor dem Treffen am 25. bleibt die Debatte offen – mit einer Paradoxe: Die einheitliche Befehlsführung liegt beim Minister Ángel Víctor Torres. Der König, formeller Oberbefehlshaber der Streitkräfte, wird den Rat von außen verfolgen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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