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Spaniens PSOE verzichtet auf Staatshaushalt – sein Narrativ bröckelt
Der spanische PSOE hat den Generalstaatshaushalt nicht vorgelegt, und seine Mobilisierung füllte nicht die Straßen, so die Stimmen im Forum; die Regierung bleibt im Amt.
Der PSOE hat seine jüngste Mobilisierung abgeschlossen, ohne die Straßen zu füllen, so die Lesart im Forum, und das sichtbarste Symptom liegt nicht in den Umfragen, sondern in einem Papier, das nicht existiert: dem Generalstaatshaushalt. Die Regierung hat ihn nicht vorgelegt, und ein Teil der Wirtschaftsanalyse liest darin eine stille Kapitulation. Die Partei bleibt in der Exekutive, ihre Dekrete sind durchgekommen, doch die Fähigkeit, den Rahmen zu setzen, ist gebrochen. An realer Macht ist wenig verloren gegangen. An Fernsteuerung fast alles.
Warum legt der PSOE den Generalstaatshaushalt nicht vor?
Die kurze Antwort lautet: Es gibt keine Mehrheit, und die Kosten, sie vorzuzeigen, übersteigen die Kosten, sie zu verstecken. Die unbequemste Version, die kursiert —ohne Dokumente, die sie stützen—, besagt, dass ein Einnahmen- und Ausgabengesetz offenlegen würde, wohin Haushaltsmittel fließen, die der offizielle Diskurs lieber diffus hält. Auf diesen Verdacht setzt die Ausgaben für die Aufnahme von Migranten, eine Behauptung ohne Belege. Ohne Haushalt erledigt die Verlängerung die schmutzige Arbeit: Niemand stimmt über das ab, was nie den Kongress erreicht.
Der Nebeneffekt ist größer, als er scheint. Eine Regierung ohne neue Haushaltspläne verzichtet auf ihr mächtigstes wirtschaftspolitisches Instrument, von Steuersenkungen bis zur öffentlichen Investition. Die wiederkehrende Erwartung ist, dass die nächste Exekutive einen Großteil dieser Chiringuitos —Organisationen und Beratungsstellen, die im Schatten der Macht entstanden sind— abbauen wird, obwohl derselbe Satz immer mit einem „mal sehen" endet.
Dekrete im Tropfverfahren und die Plenarsitzung, die der Beweis sein sollte
Die Dekrete wurden einzeln verabschiedet, das eine an einem Tag, das andere am nächsten, und die Plenarsitzung des Kongresses, die als Machtdemonstration dienen sollte, wurde ans Ende gelegt. Die Verpackung erfüllte ihren Zweck: Sie stellte alle vor die Alternative, zur Regierung oder gegen die Straße zu stehen. Die Straße füllte sich nicht, so die Lesart im Forum. Die Mobilisierung, die als gesellschaftliche Antwort erwartet worden war, verhallte als Hintergrundgeräusch, und die interne Bilanz fiel bitter aus. Der Apparat hält; die Begeisterung nicht.
Die regionale Karte: Asturien und Kastilien-La Mancha halten durch
Das territoriale Bild ist unbequem. Die PP dominiert die meisten Regionen, und nur Asturien und Kastilien-La Mancha liegen noch in der Hand der Linken, während Katalonien, Navarra und das Baskenland als Plätze gelten, an denen die staatliche Marke wenig wiegt. Es ist eine Diagnose mit Haken: Regionalwahlen messen Verwaltung und Kandidaten, nicht die nationale Agenda. Manche warnen, dass das Narrativ vom Ende der Linken an konkreten Ergebnissen scheitert – und nennen Ceuta als Beispiel.
Die Banken gewinnen, wenn der PSOE regiert
Eine These, die Wirtschaftsanalysten wiederholen, besagt, dass – Paradoxon hin oder her – jedes Mal, wenn der PSOE an die Regierung kommt, der Bankensektor gestärkt hervorgeht und das sozialistische Projekt verschwimmt. Die Rettung von Plus Ultra taucht in dieser Bilanz als Beispiel für Willkür beim Einsatz öffentlichen Geldes wieder auf, ohne gerichtliche Entscheidung, die die Sache abschließt. Das Argument missfällt beiden Seiten – genau das macht es nützlich.
Im selben Paket kursiert der Vorwurf von Pucherazo – Wahlbetrug – bei den Wahlen 2023. Niemand hat ihn erfolgreich vor ein Gericht gebracht. Er wird als Parole wiederholt, nicht als Akte.
Die Prognose, die mit mehr Spott als Strenge kursiert, spricht von 65 bis 85 Sitzen für den PSOE bei den nächsten Parlamentswahlen. Es kann sehr knapp werden. Es kann weit danebenliegen. Das einzige Überprüfbare ist heute eine Regierung ohne Haushalt, ein Narrativ ohne Epik und eine Opposition, die ebenfalls nicht gezeigt hat, was sie mit einer der beiden Lücken machen würde.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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Ein Forennutzer berechnet, dass der Kongress ohne Katalonien und das Baskenland 284 Sitze hätte und PP sowie Vox die absolute Mehrheit erringen würden.
Der Congreso de los Diputados wird künftig einfach Congreso heißen. Die Geschäftsordnungsreform von PSOE und Sumar hat die vorletzte Hürde im Ausschuss genommen.
Nach Medienberichten hat Spanien an Marokko bereits über 200 Millionen Euro gezahlt, weitere 800 sind zugesagt: Die Regierung finanziert Wasserumleitungen und Militärmaterial in Rabat.
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