Spaniens PSOE bringt Ayusos Penthouse für 6,3 Millionen zur Staatsanwaltschaft

Die spanische Sozialistenpartei zeigt den Kauf des Penthouses in Chamberí für 6,3 Millionen Euro über Planifica Madrid wegen Rechtsbeugung und Untreue an.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Der Kauf von Ayusos Penthouse landet bei der Staatsanwaltschaft

Die spanische Sozialistenpartei PSOE hat angekündigt, den Verwaltungsrat von Planifica Madrid bei der Staatsanwaltschaft für Wirtschaftskriminalität anzuzeigen – der öffentlichen Gesellschaft, die den Kauf des Penthouses in Chamberí für 6,3 Millionen Euro abwickelte. Das der Madrider Regionalregierung zugeschriebene Geschäft soll wegen des Verdachts auf Rechtsbeugung und Untreue zu Lasten öffentlicher Mittel untersucht werden. Óscar López, Generalsekretär der madrilenischen Sozialisten, war unmissverständlich: „Wer daran beteiligt war, wird es zutiefst bereuen."

Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. Manche sehen in dem Schritt bloße juristische Propaganda: „Das wird eingestellt, wie so oft", heißt es bei den Skeptikern. Andere deuten es als Lawfare, einen politischen Angriff auf die Madrider Ministerpräsidentin, die einzige PP-Politikerin, die Sánchez Paroli bietet. Und die These vom erfundenen Vorgang fehlt ebenfalls nicht: Wäre das Geschäft real, so heißt es, hätte man die Anzeige abgewartet, bis die prominente Mieterin tatsächlich eingezogen wäre. Doch im Penthouse, so betonen es alle, brennt bis heute kein einziges Licht.

Das beunruhigende Detail: Die mutmaßliche Nutznießerin hat keine einzige Minute in der Wohnung verbracht. Bei 6,3 Millionen Euro auf dem Tisch lautet die Frage nicht nur, wer gezahlt hat, sondern wofür.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (28 Antworten).

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