Spaniens PP macht keine Gefangenen (Isaac Blasco in Vozpópuli)

PP und Vox erwagen in Spanien gemeinsame Senatslisten in umkämpften Provinzen, während die Linke eine Einheitskandidatur sucht. Die Wahl am 29. November steht auf dem Spiel.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

PP und Vox prüfen in Spanien gemeinsame Listen für den Senat in den Provinzen, wo jede Stimme zählt – als Gegenstück zur Suche der Linken nach einer Einheitskandidatur in der zweiten Kammer. Die Wahl am 29. November wird zum Plebiszit für Pedro Sánchez.

Der Mitte-Rechts-Block geht mit der Initiative in die Wahl am **29. November**, wie die Analyse von **Isaac Blasco** in **Vozpópuli** darlegt. Der Artikel vertritt die Auffassung, dass diese Position auf einer soziologischen Mehrheit beruht, die sich seit dem Wahlzyklus, der am **21. Dezember** in **Extremadura** eröffnet wurde, herausgebildet hat. Die These dahinter: Dieser Tag könnte das Ende des aus der Transition erbten Regimes markieren.

## Die Strategie gemeinsamer Listen im Senat

Die Linke ist eher für Fronten als für Deiche, und diese Fronten spiegeln sich in der Suche nach einer Einheitskandidatur im **Senat**, einer Kammer, die laut Text alle möglichen Wahlexperimente übersteht. Das Neue ist, dass **PP** und **Vox** in der zweiten Kammer mit gemeinsamen Listen in jenen Provinzen kontern wollen, wo jede Stimme umkämpft ist.

Der Artikel beschreibt diese Dynamik als spiegelbildliche Reaktion: Versucht ein Block, die Stimmen zu bündeln, prüft der andere dasselbe dort, wo die Auseinandersetzung am knappsten ist. Als literarische Referenz dient dem Autor der Roman von **Delibes**, um die Enge dieser Gefilde zu unterstreichen.

## Sánchez' plebiszitäres Wagnis

**Pedro Sánchez** begreift dieses neue Rennen als eine Art Wiederholung der Wahl vom **23-J** und stellt die Alternative zwischen seiner politischen Mission und dem Aufkommen des Neofaschismus, so die Analyse. Nur dass diesmal, so der Text, die Mitte rechts die Initiative hat und sich auf diese soziologische Mehrheit stützt.

Der Artikel behauptet, das plebiszitäre Wagnis wirke von Tag zu Tag erratischer. Er zählt mehrere Elemente auf: das Vergessen von **Maricarmen**, die Botschaft des **Königs**, die Flamme von **Ceuta** neu zu entfachen, die Haltung **Europas** und die Arbeit der institutionellen Gegengewichte. Dem Premier bleibe nur noch die Absicherung seiner selbst und einiger weniger Getreuer, darunter **Óscar López**, **Antonio Hernando** und **Pilar Sánchez Acera**.

## Regeneration als erster Eckpfeiler

Der Text vertritt die Ansicht, dass Stabilität nur über einen vorgelagerten Erneuerungsprozess zu erreichen ist. Die Gesetzgebung dieser Regierung sei das schädlichste Erbe der sogenannten sanchistischen Autokratie, und genau hier werde wohl zuerst ein Sofortprogramm nötig: die Wiederherstellung des Parlamentarismus, indem den **Cortes** (dem spanischen Parlament) ihre Rolle als Hüter der nationalen Souveränität zurückgegeben wird.

Als Beispiel nennt der Artikel den Vorstoß zur **Strafprozessordnung**, bei der die Ermittlung an die Staatsanwaltschaft gehen und die Klagebefugnis der Bürger (acción popular) eingeschränkt würde. Das zeige, wie sich auf legalem Weg Räume der Straflosigkeit für die notwendigen Helfer und die der **PSOE** nahestehenden Schattennetzwerke schaffen lassen.

## Die Rolle von Junts und das Ende der Legislatur

Der Artikel schließt mit einem Paradox: Weder **Maricarmen** noch **Sánchez** beendeten eine Legislatur, die nach Ansicht des Autors nie hätte geboren werden dürfen. Es war **Junts**. Der Text fasst es mit dem Sprichwort zusammen: Die Wahrheit ist die Wahrheit, ob **Agamemnon** sie sagt oder sein Schweinehirt.

Der Beitrag, verfasst von **Isaac Blasco** in **Vozpópuli**, stützt sich auf die Idee, dass der **29. November** eine politische Grenzlinie markiert. Alles, was an diesem Tag entschieden wird, so die These, wird die spätere institutionelle Architektur prägen.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (0 Antworten).

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