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Ceutas Präsident Vivas vor Gericht – Kolumne verteidigt ihn scharf
Juan Jesús Vivas sagte vor der Richterin María Tardón zur Ceuta-Krise und zu den Nachrichten mit Diego Rubio, Kabinettschef im Moncloa, aus. Die Kolumne verteidigt seine Arbeit.
Der Präsident von Ceuta, Juan Jesús Vivas, ist in dem Verfahren um Ceuta vor der Audiencia Nacional (Spaniens oberstem Strafgericht) ausgesagt haben und zeigen laut einer Kolumne in Vozpópuli die Nachrichten, die er mit dem Moncloa austauschte, eine herablassende Haltung. Der Beitrag verteidigt seine 25 Jahre im Amt und greift die Regierung Sánchez an.
## Ein Ceuta-Präsident vor der Richterin
Der Präsident der Autonomen Stadt Ceuta, **Juan Jesús Vivas**, erschien vor der Richterin der Audiencia Nacional, **María Tardón**. Das Verfahren soll die Verantwortung für das klären, was die Kolumne von Vozpópuli die Invasion Ceutas vom marokkanischen Gebiet aus und die Antwort der spanischen Regierung nennt. Laut diesem Text sagte Vivas ausführlich aus. Ceuta ist eine spanische autonome Stadt im Norden Afrikas mit rund 85.000 Einwohnern, und ihr Präsident ist seit **25 Jahren** im Amt.
Die Kolumne behauptet, Vivas habe entscheidend dazu beigetragen, ein Modell des Zusammenlebens zu festigen, das verhindert hat, dass der tägliche Albtraum dieser **85.000** Landsleute in ein Pulverfass umschlägt. Sie fügt hinzu, dass er sowohl von links als auch von rechts kritisiert wird. Für die Kolumne ist das der Beweis, dass er etwas richtig gemacht haben muss. Sie beschreibt ihn als Mäßigten, der nur mit seinen Mitbürgern verbandelt ist und entschlossen das Gemeinwohl bewahrt.
## Die Nachrichten mit Diego Rubio
Laut der in Vozpópuli veröffentlichten Kolumne tauschte Vivas, als sich die Tragödie abzeichnete, Nachrichten mit **Diego Rubio**, Kabinettschef im Moncloa (Sitz des spanischen Ministerpräsidenten), aus. Der Text beschreibt Rubio als einen anmaßenden Menschen, unfähig, auch nur ein Minimum an Empathie für jemanden zu zeigen, der von einer offensichtlichen Sorge getrieben wird. Rubio ist Experte für Zukunftsforschung und Jahrgangsbeste, aber, stets laut der Kolumne, ist er nur durch Zufallsverbindungen dort. Nicht wegen Oxford oder Kontakten zu Nobelpreisträgern, sondern weil sein Vater der Physiotherapeut von **Iván Redondo** war, als dieser José Antonio Monago als Präsidenten der Junta de Extremadura beriet. Redondos Rückenschmerzen machten ihm in jenen Jahren das Leben schwer.
Der Beitrag nutzt diese Nachrichten, um eine nervende Herablassung des Moncloa zu belegen. Er spricht von **zehn verpassten Anrufen** beim Ministerpräsidenten. Eine unabhängige Bestätigung dieser Punkte gibt es im Text nicht. Das Verfahren befindet sich noch im Ermittlungsstadium, und etwaige Verantwortlichkeiten sind noch zu klären. Die Kolumne liefert hier weder Dokumente noch vollständige Transkripte.
## Kritik am Moncloa und Verteidigung von Vivas
Der Artikel stellt Vivas dem gegenüber, was er den vaterländischen Poseurerei seit dem **1. Juni 2018** nennt. Er zeichnet den Ceuta-Präsidenten als Antithese dieses Stils: besonnen und höflich. Ihm gegenüber malt er eine Regierung, die außerhalb der Realität lebt und jeden Morgen eine Erzählung in einer **PowerPoint** entwirft. Er erwähnt den Sanchismo als ein unsympathisches und im Kern disruptives Projekt.
Er vergleicht auch **Sánchez**, der in einer Hängematte in der Sonne liegt, mit Nero, der die Leier spielte, während Rom brannte. Der Beitrag sagt, Vivas vertrete den gewöhnlichen Spanier und seine Referenzen seien die eines normalen Menschen, wie der aus Aaron Coplands Fanfare. Er fügt hinzu, dass seine Aussage vor Gericht Staub auf diejenigen geworfen habe, die sich seit acht Jahren selbst regieren, gleichgültig gegenüber dem Krieg und den täglichen Nöten der Spanier. Der Ton ist eine geschlossene Verteidigung des Ceuta-Präsidenten und ein frontaler Angriff auf das Moncloa.
## Was bekannt ist und was nicht
Die Fakten, die die Kolumne sammelt, sind Vivas' Aussage vor **María Tardón** und die Existenz eines Verfahrens vor der **Audiencia Nacional**. Auch dass Vivas seit **25 Jahren** im Amt ist und dass Ceuta rund 85.000 Einwohner hat. Die Nachrichten mit Diego Rubio und die zehn verpassten Anrufe werden der Version der Kolumne zugeschrieben. Sie gelten hier nicht als bewiesene Fakten. Die Kolumne ist ein Meinungsbeitrag, kein Gerichtsurteil.
Das Verfahren ist noch offen. Jede Bewertung politischer oder strafrechtlicher Verantwortung muss noch geklärt werden. In Gerichtsangelegenheiten ist es ratsam, auf die Entscheidungen zu warten und parteiische Darstellungen nicht als Tatsachen hinzunehmen. Die Grenze zwischen politischer Kritik und juristischer Tatsache ist dünn, und dieser Text überschreitet sie oft. Vivas gegen Vivas, sagt der Titel: ein politisches Porträt in der Tonart der Verteidigung.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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