Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Spaniens IMV zahlt 733 Euro an Eltern-Wohnende
Das Mindesteinkommen Spaniens gewährt 733,60 Euro monatlich an über 23-Jährige, die bei ihren Eltern leben, aber nicht zur Wohneinheit gehören.
Spaniens IMV zahlt 733 Euro an Erwachsene, die bei Eltern außerhalb der Wohneinheit leben
Das Mindesteinkommen (Ingreso Mínimo Vital, IMV) erfordert keine Emanzipation, um beantragt zu werden. Die Sozialversicherung erkennt die Leistung für Personen ab 23 Jahren an, die zwar mit einer Wohneinheit zusammenleben, aber nicht in diese integriert sind: weder verheiratet, noch in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft, noch Teil einer anderen Einheit. Das garantierte Einkommen für einen alleinstehenden Erwachsenen beträgt 733,60 Euro monatlich und steigt um 22 % auf 894,99 Euro, wenn eine Behinderung von 65 % nachgewiesen wird. Die wirtschaftliche Voraussetzung bleibt unverändert: Das Einkommen des Vorjahres muss mindestens 10 Euro niedriger sein als dieser Betrag.
Wer kann den IMV beziehen, während er bei den Eltern lebt?
Die Altersgruppe macht den Unterschied. Zwischen 23 und 29 Jahren ist ein legaler und effektiver Aufenthalt in Spanien erforderlich, sowie ein unabhängiges Leben während der zwei Jahre vor dem Antrag, außer in Fällen geschlechtsspezifischer Gewalt oder bei Scheidungs-/Trennungsverfahren. Ab 30 Jahren reicht es aus, einen kontinuierlichen legalen und effektiven Aufenthalt im Vorjahr nachzuweisen. Das bedeutet, dass Personen über 30, die nie das Elternhaus verlassen haben, nicht allein deshalb ausgeschlossen sind.
Auf dem Papier ist der Filter eng. In der Praxis sind Diskussionen voller Fälle, in denen Anträge aufgrund von Meldeproblemen abgelehnt wurden, und Menschen, die die einmonatige Wartezeit zwischen den Versuchen abwarten müssen. Manche beschreiben eine Verwaltungsstrategie, die weder ablehnt – was gesetzeswidrig wäre – noch bewilligt, sondern die Antragsteller in einem ermüdenden Schwebezustand lässt. Nachzahlungen werden, wenn sie eintreffen, gemeinsam ausgezahlt.
Der schmerzhafte Vergleich: 733 Euro ohne Arbeit versus Mindestlohn
Eine in der Debatte kursierende Berechnung entspricht dem häuslichen Hausverstand: Wer den Mindestlohn oder etwas mehr verdient, behält nach Essen, Strom und Miete kaum 700 Euro frei. Daraus schließen einige, dass es in Provinzen mit moderaten Mieten profitabler sein kann, mit der Leistung bei den Eltern zu bleiben, als sich emanzipieren und arbeiten. Dies ist keine Anomalie des IMV, sondern eine Momentaufnahme des Arbeitsmarktes und der Wohnungspreise im Vergleich.
Die andere Seite ist die Abhängigkeitsfalle. Ein garantiertes Einkommen, das auf dem Vorjahreseinkommen berechnet wird, bestraft jeden Versuch, in den formellen Arbeitsmarkt einzutreten, und die Hilfe entfällt, während die Arbeit frühes Aufstehen, Chefs ertragen und harte körperliche Arbeit erfordert. Der Unterschied im Aufwand ist offensichtlich; der Unterschied im verfügbaren Einkommen weniger.
Die politischen Kosten: zwischen 'Sozialhilfe' und Nichttragbarkeit
Die Ablehnung organisiert sich auf zwei Ebenen. Eine fiskalische: Alle Leistungen sind nicht tragfähig und sollten abgeschafft werden. Eine weitere pragmatische: Die Regierung hat kein Geld für Renten, aber wohl für die Unterstützung jener, die ihre eigenen Politiken zurück ins Kinderzimmer geführt haben. Die Gesamtsumme des IMV ist, wie angemerkt, klein im Vergleich zu ernsthaften Haushaltspositionen, was das Argument der Verschwendung abschwächt, aber nicht eliminiert.
Das Szenario, das über allem schwebt, ist das bedingungslose Grundeinkommen. Wenn die Automatisierung einen Teil der Bevölkerung unfähig macht, mit Maschinen zu konkurrieren, wird die Logik der bedingten Leistung durch die unbedingte ersetzt. Die Frage ist nicht, ob es kommen wird, sondern wer die Verteilung programmiert.
Mit diesen Zahlen sollte die Jugendemanzipation kollabieren. Sie sinkt seit Jahren. Niemand gibt vollständig zu, dass die Hilfe die Ursache und nicht das Symptom ist.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (50 Antworten).
Eine Frau bezog vier Jahre lang das Existenzminimum (IMV), obwohl sie nicht anspruchsberechtigt war. Die spanische Sozialversicherung fordert nun rückwirkend 39.000 Euro zurück.
IMV und garantierte Grundsicherung ergeben zusammen 1.393 Euro monatlich für einen Erwachsenen mit drei Kindern in Navarra. Die Kontroverse reißt nicht ab.
Bei einem PSOE-Auftritt ruft Diana Morant den Namen von Verkehrsminister Óscar Puente aus. Das Publikum jubelt, was die Debatte über Infrastrukturmanagement neu entfacht.
Die spanische Politikerin Irene Montero schlägt die Rente mit 63, eine 30-Stunden-Woche und einen Mindestlohn von 1.800 Euro vor, ohne die Finanzierung zu klären.