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Spaniens Gesundheitsministerin bewirbt sich um Führung des Linksbündnisses
Mónica García bietet sich als Anführerin des Frente Amplio an, nachdem Sánchez Neuwahlen für den 29. November ausgerufen hat. Feijóo begrüßt die Entscheidung der Wähler.
Mónica García, spanische Gesundheitsministerin und Vorsitzende von Más Madrid, hat erklärt, sie sei "bereit, alles Notwendige zu tun", um das Bündnis Frente Amplio zu führen, falls die beteiligten Parteien sie zur Kandidatin küren. Die Ankündigung folgt auf Pedro Sánchez' Entscheidung, vorgezogene Parlamentswahlen für den 29. November anzusetzen.
Die von **Pedro Sánchez** angekündigte Vorverlegung der Wahl hat das politische Schachbrett innerhalb weniger Stunden verändert. Der Premierminister räumte "Fehler" ein und rechtfertigte die Ansetzung mit dem Bedarf, die Unterstützung der Bevölkerung "zu erneuern und auszubauen" sowie eine "breitere pogre Mehrheit" zu erreichen. Der Wahltag ist der **29. November**.
## Mónica García bewirbt sich um die Führung des Frente Amplio
Die Gesundheitsministerin und Chefin von **Más Madrid** trat am Montag vor die Öffentlichkeit. Sollten die Parteien des Frente Amplio entscheiden, dass sie die Kandidatin sein soll, ist sie "bereit, alles Notwendige zu tun, um die Ultrarechten und Spekulanten zu stoppen". Diese Erklärung kam nach Sánchez' Pressekonferenz.
Der Schritt bringt García in die Liste möglicher Spitzenkandidaten für ein Bündnis, das mehrere Parteien links der PSOE vereint. Während Más Madrid nur auf regionaler Ebene verankert ist, öffnet die nationale Wahl die Tür für eine landesweite Kandidatur.
## Feijóo begrüßt die Neuwahl und setzt den Kampagnenrahmen
Der Präsident der **Volkspartei (PP)**, **Alberto Núñez Feijóo**, nahm die Nachricht zufrieden entgegen. "Endlich werden die Spanier entscheiden", sagte er. In seiner Rede rahmte Feijóo die Wahl plebiszitär: "Es geht nicht darum, dass die PP die PSOE schlägt; dies sind keine gewöhnlichen Wahlen. Es geht darum, dass Spanien gegen Sánchez gewinnt."
Diese Formulierung deutet den Ton einer Kampagne an, die der Oppositionsführer als Wettkampf zwischen dem Land und dem Präsidenten darstellt. Für ihn ist diese vorgezogene Wahl keine normale Angelegenheit.
## Gericht in Madrid lehnt Räumung des Protestcamps ab
Parallel zum politischen Erdbeben hat das **Oberste Gerichtshof von Madrid** die vorsorgliche Räumung des Protestcamps am **Plaza de Sol** abgelehnt, wie es die Regionalregierung Madrid gefordert hatte. Die gerichtliche Entscheidung belässt die Versammlung vorerst im Stadtzentrum.
Das Urteil fügt einen weiteren Konflikt hinzu an einem Tag, der Wahlaufruf, Kandidatenbewegungen und institutionelle Auseinandersetzungen in der Hauptstadt mischt. Das Camp bleibt zumindest vorerst an seinem Ort.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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