Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Spaniens fünf ignorierte Warnungen: von Covid über den Stromausfall bis Ceuta
Covid, DANA, Stromausfall, Zugunglück von Adamuz und Ceuta: die Liste der Warnungen, die der Krisenbewältigung zugeschrieben werden, neben unbelegten Anschuldigungen.
Fünf ignorierte Warnungen: von Elbichito über den Stromausfall bis Adamuz
Wie viele Warnungen müssen sich ansammeln, bis jemand Verantwortung übernimmt? Die Liste, die derzeit kursiert —Elbichito, DANA, Stromausfall, das Zugunglück von Adamuz und Ceuta— vermischt dokumentierte Fakten mit Verdächtigungen, die noch niemand vor Gericht gebracht hat. In allen fünf Fällen, so die Verbreiter der Liste, gab es eine vorherige Warnung, und in allen fünf kam die Reaktion erst nach dem Schaden.
Elbichito, Masken und ein Gesundheitssystem am Limit
Die Maskenpflicht sogar auf der Straße ist weiterhin das Lieblingsbeispiel derer, die behaupten, die Gesundheitsentscheidungen seien von Interessen jenseits epidemiologischer Evidenz geleitet worden. Diese Lesart wird ohne Belege vorgebracht und sollte als das behandelt werden, was sie ist: eine politische Hypothese, kein Befund. Überprüfbar ist laut den zitierten Veröffentlichungen ein anderer Punkt: Das öffentliche Gesundheitssystem ist kollabiert, und manche behaupten, einige der Protestaufrufe über seinen Zustand gingen von den Parteien selbst aus, die das System verwalten.
Der Plan gegen Stromausfälle und die Energie-Null
Eine Schlagzeile von ABC fasst das Paradox zusammen: Die Regierung stoppt den Plan zur Verhinderung von Stromausfällen trotz des Segens aus Brüssel. Danach kam die Energie-Null auf Lanzarote und La Graciosa, die die Inseln ohne Strom ließ und die Wasserversorgung traf: mehrere Entsalzungsanlagen fielen aus, nur Playa Blanca hielt den Dienst aufrecht. Dazu kommt ein weniger sichtbarer, aber teurer Tropfen: die Stilllegungen in der Industrie, die laut einem der Teilnehmer bereits mehrere Episoden umfassen.
904 Staudämme und das Risiko, das auf dem Tisch bleibt
Spanien hat 904 Staudämme mit einem „ernsthaften potenziellen Risiko" für die Bevölkerung im Falle eines Bruchs, und die bekannte Diagnose lautet: Handeln ist dringend geboten. Es ist die Art von Warnung, die keine Schlagzeilen erzeugt, bis etwas Unheilbares geschieht – und sie erklärt, warum die Liste der Katastrophen immer wie im Nachhinein geschrieben wirkt.
Adamuz, Ceuta und der Sprung zur schweren Anschuldigung
Beim Zugunglück von Adamuz lautet die kursierende Anschuldigung, dass Adif (die spanische Bahninfrastrukturgesellschaft) das Verschwinden von 42 Metern Gleis nicht erklärt hat. Die Rede ist von Vernichtung oder Verschwinden von Beweisen, immer als Verdacht ohne gerichtliche Grundlage. Ceuta fügt eine weitere Front hinzu: die Unterbringung von Migranten neben Bunkern mit Sprengstoff der Armee und der sofortige Sprung zum Begriff Hochverrat und zu einer vereinbarten Übergabe von Ceuta und Melilla. Letzteres ist eine sehr schwere Anschuldigung, die ohne einen einzigen Beleg vorgebracht wird, und so sollte man sie auch lesen.
Das Erbe als Alibi
Das stärkste Gegenargument kommt nicht von der Regierung, so einer der Teilnehmer: Jede Regierung erbt Leichen. Die ICO-Kredite der Dammkatastrophe von Tous von 1982 wurden noch Jahrzehnte später abgewickelt; Mariano Rajoy warteten noch die Opfer des Erdbebens von Lorca; und fünf Jahre nach dem Vulkan leben Dutzende Betroffene auf La Palma weiterhin in Containerhäusern. Sánchez ist weder besser noch schlechter, fasst derselbe Teilnehmer zusammen: Die Hetze, sagt er, werde einmal Gegenstand von Studien sein.
Am Ende lautet die interessante Frage nicht, wie viele Warnungen ignoriert wurden, sondern wie viele der kommenden bereits auf dem Tisch liegen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (38 Antworten).
Der Zugang zum Wohneigentum in Spanien ist so schwierig wie seit 2007 nicht mehr, bedingt durch steigende Preise und über 500.000 Wohnungen im Besitz ausländischer Nicht-Residenten.
Pilar García: Spanische Renten wurden für 8 Jahre Ruhestand ausgelegt, heute sind es 25. Das Defizit von 30.000 Millionen Euro und die flexible Rente lösen die Schieflage nicht.
Julio Iglesias verklagt Nacho Escolar und eldiario.es wegen Verleumdung. Die finanziellen Kosten und der rechtliche Präzedenzfall könnten den investigativen Journalismus in Spanien verändern.
Königin Letizia und ihre Töchter erschienen am 14. Juli in Weiß, Rot und Blau und lösten Kritik sowie Vergleiche mit der Französischen Revolution und der Zweiten Republik aus.