Spaniens angekündigte historische Hitzewelle trifft auf die Realität im Juni

Während die Schlagzeilen eine historische Hitzewelle im Juni vorhersagen, bringt das echte Wetter in Spanien milde Temperaturen und Regen. Übertreibung oder berechtigte Warnung?

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Die angekündigte historische Hitzewelle kollidiert mit dem Thermometer

Für diesen Juni ist eine historische Hitzewelle angekündigt. Doch wer seit Tagen draußen unterwegs ist, sieht davon nichts. In Valencia, einer der zuverlässigsten städtischen Messstellen – dem Thermometer des Bürgers auf der Straße –, wird laut Augenzeugen der mildeste Sommerbeginn seit fast einem Jahrzehnt verzeichnet. In Valladolid hat es sogar durchgehend geregnet. Der astronomische Sommer hat noch nicht einmal begonnen.

Das Paradoxon ist nicht neu. Jedes Jahr, wenn die Hitze kommt, konkurrieren die Schlagzeilen damit, den „wärmsten Juni aller Zeiten“ oder eine „noch nie dagewesene Hitzewelle“ zu verkünden. Dann kommen die echten Daten und – ohne den grundsätzlichen Trend zu leugnen – sieht der Alltag eher nach normalem Wetter aus, mit seinen Spitzen und seinen Tälern.

Manche führen es auf eine Klimaverschwörung zurück – der Sozialismus, sagen einige –, andere erinnern nüchterner daran, dass die Witterungsgeschichte zyklisch verläuft. Klar scheint: Die Diskrepanz zwischen der apokalyptischen Ankündigung und der täglichen Wahrnehmung nährt den Skeptizismus.

Wenn die Geschichte ein Anhaltspunkt ist, wird der Juni höchstwahrscheinlich im üblichen Durchschnitt verlaufen. Aber beim Wetter weiß man ja: Eine Vorhersage ist nie eine Gewissheit.

Am meisten geteilt

Verwandte Debatten im Forum

Auch verfügbar auf: English

Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (36 Antworten).

Weitere Zusammenfassungen

Alle Zusammenfassungen auf Deutsch →

-
Volver