Spanien wächst laut IWF am schnellsten im Euroraum, doch Zweifel kehren zurück

Der IWF prognostiziert für Spanien 2026 ein Wachstum von 2,1 %, doch die Debatte über die Qualität des Wachstums und das Pro-Kopf-BIP öffnet alte Wunden.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Spanien, die am schnellsten wachsende Wirtschaft… schon wieder

Der IWF hat gerade seine Prognosen veröffentlicht: Spanien wird 2026 um 2,1 % und 2027 um 1,8 % wachsen – die höchste Rate im Euroraum. Das klingt gut, vor allem im Vergleich zur deutschen Stagnation. Aber wer ein gutes Gedächtnis hat, greift zum Archiv: 2007 verkaufte Zapatero die "Champions League", und wenige Monate später kam der Desaster. Die Geschichte wiederholt sich nicht, aber manchmal reimt sie sich.

Die Frage, die in der Luft liegt, lautet: Wachstum wovon? Das nominale BIP wächst, doch das kaufkraftbereinigte Pro-Kopf-BIP läuft nicht so gut. Bei steigender Bevölkerung – angetrieben durch Einwanderung – wird der Kuchen dünner verteilt. Und die öffentlichen Dienste, ohne angemessene Investitionen, hinken hinterher. Ein Rezept, das manche als "Wegwerf-Wachstum" bezeichnen.

Andererseits gibt es Stimmen, die darauf hinweisen, dass Spanien den Aufschwung bei erneuerbaren Energien und Tourismus nutzen kann und dass das Überholen Italiens beim Gesamt-BIP ein wahrscheinlicher Meilenstein ist. Doch Skeptiker erinnern daran, dass die Immobilien-Fata Morgana uns schon einmal einen bösen Streich gespielt hat. Die Bilanz: Der IWF spricht, aber die Menschen auf der Straße fragen sich weiterhin, wann das Wachstum in ihrer Tasche ankommt.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (12 Antworten).

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