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Spanien und seine Regierung sind an nichts schuld
Während die Regierung Sommerferien macht, macht der Sender TVE 24H Marokko, Europa, Israel und Trump verantwortlich. Die Geschichte von Ceuta und Melilla zeichnet ein anderes Schuld Bild.
Die Schuld laut 24H: Marokko, Europa, Israel und Trump – alle außer Spanien
Was haben Marokko, ein unsolidarisches Europa, Israel und Trump gemeinsam? Laut der halbstündigen Nachrichtenzusammenfassung des 24-Stunden-Kanals von Televisión Española sind sie alle verantwortlich für die Übel des Landes. Alle – außer der Regierung, die es regiert. Die offizielle Erzählung erwähnt die eigene Politik mit keinem Wort: Lieber wird die Schuld nach außen verteilt. Währenddessen begann der Ministerpräsident am 1. August seinen Urlaub, und das Staatsoberhaupt verbringt ungerührt weiter den Sommer. Die Sonne geht auf und die Welt dreht sich weiter, als hätte all das nichts mit ihnen zu tun.
Von Militärfestungen zur offenen Grenze
Es gibt aber auch those, die zurückblicken. Ceuta und Melilla waren jahrzehntelang Militärstädte, Festungen, die die Grenzkontrolle sicherten. Die Statusänderung unter Felipe González habe eine stille Übergabe eingeleitet, die auch José María Aznar nicht rückgängig machte. Als Spanien der NATO beitrat, fehlte eine ausdrückliche Schutzklausel für die beiden Gebiete – ein Detail, das manche als Ursache für den heutigen mangelnden Schutz sehen. Es ist nicht abwegig zu fragen, ob die Schuld nicht in Entscheidungen liegt, die vor Jahrzehnten getroffen wurden, und nicht nur bei den externen Akteuren, auf die die offizielle Erzählung zeigt. Doch während die politische Klasse Ferien macht, wirft der Spiegel weiterhin kein Bild zurück.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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