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Spanien-Marokko-Kriegsanalyse: Luftüberlegenheit gegen Munitionsmangel
Experten sehen klare spanische Luft- und Seeherrschaft, aber kritischen Munitionsmangel, der Ceuta und Melilla nur Tage schützt.
Die Frage, die derzeit kursiert – wie würde ein Jahr Gesamtkrieg mit Marokko aussehen? – hat eine Antwort erhalten, die militärischen Optimismus mit einem logistischen Problem mischt, das niemand offen ansprechen will: Die europäischen Waffenarsenale sind leer. Das gezeichnete Szenario ist kein Spaziergang, sondern eine klare Luft- und Seeherrschaft in den ersten Tagen, gefolgt von einer Abnutzung, die Spanien zwingen würde, Washington früher anzurufen als gedacht.
Luft- und Seeherrschaft: Was im ersten Monat hält
In der Luft starten europäische Kampfflugzeuge und Hornets mit einem Vorteil gegenüber den türkischen und chinesischen Drohnen, die Marokko betreibt. Diese Dominanz führt nicht zu einer dauerhaften Luftkampagne: Angriffsdrohnen bluten weiterhin täglich aus, wenn die Punktverteidigung so bleibt, wie sie ist. Auf See gibt es keine Diskussion möglich. Fregatten mit Aegis-Systemen und U-Boote gegen eine Marine, die praktisch nicht existiert. Die Straße von Gibraltar kann jederzeit geschlossen werden.
Das Problem kommt bei der Munition. Nach dem Verschleiß durch die Ukraine sind die europäischen Bestände – einschließlich Spaniens – auf ein Minimum reduziert. Ein Monat intensiven Feuers und dann Washington um Hilfe bitten. Das ist keine Meinung, das ist Inventarstatus.
Ceuta und Melilla: Tage, keine Monate
Ohne vorherige Verstärkung halten die beiden autonomen Städte nur Tage, keine Monate stand. Und die vorherige Verstärkung signalisiert das Gegenteil. Das ist der Kern der Sache. Manche behaupten, dass der Großteil der marokkanischen Armee in der Westsahara stationiert ist oder Algerien überwacht, was den anfänglichen Druck lindern würde. Dagegen spricht das Argument der „fünften Kolonne“: Ein Teil der Analyse schätzt Millionen Bewohner marokkanischer Herkunft innerhalb Spaniens und fürchtet schlafende Zellen, die auf dem Festland operieren.
Wirtschaftliche Blockade: Gas, Häfen und Strom
Die am häufigsten genannte Trumpfkarte ist nicht militärisch, sondern wirtschaftlich. Die Abschaltung des Gases, die Blockade der Häfen und die Schließung des See- und Luftraums würden Marokko die Exportfähigkeit nehmen. Innerhalb eines Monats, unter Berufung auf La Moncloa (das Amt des spanischen Premierministers). Algerien, das eigene Interessen in der Westsahara hat, könnte die Situation nutzen. Mauretanien würde sich heraushalten, wenn es keinen Ärger will.
Der interne Faktor: Fünfte Kolonne und politisches Rauschen
Kein Szenario ist ohne die innere Front verständlich. Einige Botschaften besagen, dass der Konflikt in eine Art Bürgerkrieg münden würde, mit Milizen und fünften Kolonnen innerhalb der Grenzen. Ein anderer Sektor schließt dies völlig aus: Sie sind der Ansicht, dass jede infiltrierte Kraft entschieden neutralisiert würde. Die Diskussion verheddert sich mit der Innenpolitik, wo die Analyse eher emotional als technisch wird.
Was in keinem Szenario zusammenpasst
Der grundlegende Widerspruch ist einfach: Man geht von der spanischen militärischen Überlegenheit aus und erkennt gleichzeitig an, dass die Munition einen Monat intensiven Feuers nicht übersteht. Man vertraut auf die wirtschaftliche Blockade und gibt zu, dass Ceuta und Melilla in Tagen fallen. Mit diesen Teilen unterschreibt niemand sicher das Ergebnis eines Jahres Gesamtkrieg. Der verwirrende Fakt ist, dass der klarste Vorteil – das Meer – auch der am wenigsten diskutierte ist.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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