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Spanien hätte Italien einen sollen – eine verpasste Chance
Historischer Gedanke: Spanien hätte Italien einen sollen, um einen verbündeten Machtblock zu schaffen und Kriege zu vermeiden – so eine Analyse.
Die Idee, dass **Spanien** die Einigung **Italiens** hätte anführen sollen, gilt als verpasste historische Chance, um einen verbündeten Machtblock zu schaffen und Konflikte zu vermeiden.
## Ein verbündeter Machtfaktor im Süden
Die über Jahrhunderte zersplitterte italienische Halbinsel bot für **Spanien** eine strategische Gelegenheit. Im 18. Jahrhundert kontrollierte die **spanische Monarchie** Schlüsselgebiete wie das **Königreich Neapel** und **Sizilien** sowie Besitzungen im Norden wie das **Herzogtum Mailand**. Der Vorschlag lautet, dass Spanien statt sich in Kriege mit **Frankreich** zu verwickeln, eine italienische Einigung unter seiner Führung hätte vorantreiben sollen. Das hätte zur Schaffung eines verbündeten Landes und einer Regionalmacht geführt, Spaniens Stellung in Europa gestärkt und wiederkehrende Konfliktherde beseitigt.
## Ein gescheitertes bourbonisches Projekt
Die Vision eines unter spanischem Einfluss geeinten Italiens wird besonders mit der Dynastie der **Bourbonen** verbunden. Es wird spekuliert, dass **Karl III.**, der bereits in Neapel und Sizilien herrschte, diese Einigung hätte anführen können, wäre sein Bruder **Ferdinand VI.** nicht **1759** gestorben. Die Idee: Ein bourbonisches Duo des aufgeklärten Absolutismus, das zwischen beiden Ländern zusammenarbeitete, hätte einen „neorömischen Glanz" hervorbringen können. Diese gegenseitige Zusammenarbeit hätte Italien zu einer Militärmacht gemacht und möglicherweise die späteren verheerenden napoleonischen Feldzüge verhindert.
## Verpasste Chancen und die Macht des Vatikans
Das Fehlen einer vereinigenden Vision seitens Spaniens wird als „brutal verpasste Chance" infolge von „Blickverengung" betrachtet. Der Vorschlag verweist auch auf die Möglichkeit, die Macht des **Vatikans** geschwächt zu haben, der zu jener Zeit erheblichen Einfluss ausübte. Durch die Einigung Italiens unter einer säkularen Macht hätte die kirchliche Autorität begrenzt werden können – ein Ziel, das aus dieser Sicht der Region und Spanien selbst genutzt hätte. Die Alternative, die Einigung **Österreich** zu überlassen, gilt als nachteilig, da man befürchtete, dessen Einfluss hätte den potenziellen italienischen Glanz „zerstört".
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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