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Spanien: Beamte beim Einkaufen während SEPE überlastet ist
TV-Bilder zeigen Beamte im Einkaufszentrum, während das SEPE keine Termine vergibt. Zuvor werden Termine in Callshops verkauft.
Beamte im Einkaufszentrum: Die Spitze des Absentismus beim SEPE
Während die Büros des SEPE sich über Bürger beschweren, die keinen Termin bekommen, hat eine TV-Sendung (4 TV) Beamte gezeigt, die drei Stunden in einem Einkaufszentrum verbrachten. Das Bild ist unbequem: eine Verwaltung, die nicht bedient, und öffentliche Angestellte beim Einkaufen. Die Frage lautet, ob das Problem individuell oder strukturell ist.
SEPE und Vorab-Termin: Ein Flaschenhals mit Schwarzmarkt
Der Vorab-Termin ist zu einer knappen Ressource geworden. Wer nicht früh aufsteht oder die Apps nicht beherrscht, zahlt in Callshops für einen Termin, der eigentlich kostenlos sein sollte. Das Ergebnis ist eine Verwaltung, die innerlich leerläuft, während Bürger Schlange stehen und für etwas bezahlen, das sie bereits mit Steuern finanzieren.
Schelmenstreiche als System
Die Kritik beschränkt sich nicht nur auf den öffentlichen Sektor. Im Bankwesen wurden Mitarbeiter beschrieben, die um 13:00 Uhr mit Einkaufstüten ins Büro kommen. Manche sehen darin eine nationale Tradition des Schelmentums, andere ein Anreizproblem: Präsenz wird belohnt, Leistung nicht. Parallel wurde ein virales Video von Ursula von der Leyen vor einem leeren Saal als Spiegelbild einer wirklichkeitsfernen Macht genutzt.
Ist der Absentismus ein individuelles Problem, ist die Lösung disziplinarisch. Ist es ein Design-Problem, muss man Ergebnisse messen. Das Fernsehen hat den Fokus gesetzt, aber die Antwort bleibt aus: Wie viele Beamte sind tatsächlich an ihren Arbeitsplätzen?
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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