SpaceX-Börsengang an der Nasdaq: So können spanische Anleger einsteigen

SpaceX geht am 12. Juni 2026 an die Nasdaq. Spanische Anleger können über Santander, Renta 4 oder Online-Broker teilnehmen. Bewertung von 1,5 Billionen Dollar.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

SpaceX bereitet seinen Börsengang an der Nasdaq unter dem Ticker SPCX vor: Für spanische Privatanleger gibt es begrenzte, aber reale Möglichkeiten zur Teilnahme. Santander, Renta 4 und GVC Gaesco führen den Privatanleger-Tranche an, doch die Bewertung von 1,5 Billionen Dollar und die Verluste von xAI mahnen zur Vorsicht.

Der Börsengang von SpaceX, der für rund den 12. Juni 2026 an der Nasdaq unter dem Ticker SPCX geplant ist, hat die Anlegergier geweckt – selbst bei denen, die seit der Franco-Zeit keine Aktien mehr gekauft hatten. Die Chance, bei Elon Musks Unternehmen einzusteigen, hat eine Flut von Anfragen ausgelöst, wie Privatanleger die Platzierung nutzen können.

Wege für spanische Privatanleger
Die gute Nachricht: Man muss kein Kunde von Morgan Stanley oder Goldman Sachs sein. Laut den Unterlagen zur Transaktion fungiert die Banco Santander als Koordinator der Privatanleger-Tranche in Spanien; außerdem sind Renta 4 und GVC Gaesco beteiligt. Zudem bieten Plattformen wie Interactive Brokers, DeGiro, Revolut und Trade Republic Zugang. Die Zeichnungsfrist läuft bis zum 11. Juni. Wer ein Konto bei CaixaBank hat, wird feststellen, dass diese Bank nicht zum Platzierungssyndikat gehört – trotz anfänglicher Hoffnungen.

Der Preis und die Risiken
Im After-Market am Freitag wurde die Aktie bei 166,80 Dollar gehandelt, was einen Anhaltspunkt gibt, doch die Volatilität dürfte hoch sein. Manche haben bereits Kauforders mit Limiten von 165 Dollar platziert, wobei die geopolitische Euphorie den Preis in die Höhe treiben kann. Allerdings sollte man bedenken: SpaceX hat gerade xAI (Grok+Twitter) übernommen, das monatlich 1 Milliarde Dollar Verlust macht und dessen KI-Modell hinter der Konkurrenz zurückliegt. Die Gesamtbewertung des Unternehmens liegt bei rund 1,5 Billionen Dollar – eine Zahl, die die Frage aufwirft, wie viel davon echte Substanz und wie viel Musk-Glaube ist.

Mit diesen Zahlen gilt der alte Wahlspruch „Zeichnen bringt garantierten Gewinn“ – wie einst bei Inditex – hier möglicherweise nicht. Die institutionellen Platzierer behalten die beste Portion; beim Privatanleger kommen nur die Krümel an, und nicht immer zum Ausgabepreis. Die Geschichte zeigt: Die anfängliche Euphorie wird teuer bezahlt.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (17 Antworten).

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