Sozialabgaben steigen 2027 für alle Arbeitnehmer in Spanien

In Spanien steigen 2027 die Sozialabgaben: Der MEI steigt bis 2029 und die Solidaritätsabgabe läuft bis 2045. Die Maßnahme trifft hohe Gehälter am stärksten.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Sozialabgaben steigen 2027: Der MEI drückt und die Solidaritätsabgabe läuft bis 2045

Ab 2027 werden alle Arbeitnehmer in Spanien höhere Sozialabgaben zahlen. Der Zuschlag trifft hohe Gehälter stärker, aber kein Beschäftigter kommt daran vorbei, denn der Mechanismus für intergenerationelle Gerechtigkeit (MEI), eine Abgabe, die seit 2023 vom Gehalt abgezogen wird, steigt bis 2029 weiter. Die Solidaritätsabgabe wird bis 2045 verlängert.

Die Maßnahme fällt in ein Wahljahr. Für öffentliche Bedienstete ist eine Gehaltserhöhung von 4,5% für 2027 vereinbart, gegenüber durchschnittlich 2% in 2025 und 2026, zwei Jahren unterhalb der Inflation. Dass die größte Gehaltsanpassung genau ins Wahljahr fällt, ist kein geringer Zufall.

Die Positionen prallen aufeinander: Für die einen ist es der Preis für die Stabilität der Renten; für die anderen eine verdeckte Enteignung im Gewand einer Abgabe. Andere spielen es herunter und sehen eine kleine Erhöhung mit reißerischen Schlagzeilen. Dieselbe Reform enthält eine Kuriosität: bezahlten Urlaub von bis zu fünf Tagen für alle, die Onkel, Tante oder Großeltern werden – ein freundlicher Ton mitten im Anstieg der Abgaben.

Unterdessen kommt der Besitzer von La Sirena, José Elías, auf den Punkt: Wie kann sich jemand mit 1.500 Euro Gehalt eine Wohnung kaufen, um sie für 1.500 zu vermieten? Abgaben, Wohnungsmarkt und Demografie bilden einen Cocktail, den noch niemand gelöst hat.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (13 Antworten).

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