Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Soto Ivars vermutet ausländischen Akteur hinter den Barcelona-Krawallen
Soto Ivars vermutet einen "hybriden Angriff" mit ausländischer Hand in Spanien, doch die Reaktion dreht sich mehr um seine progressive Vergangenheit als um seine These.
Soto Ivars deutet auf einen ausländischen Akteur hinter den Krawallen in Barcelona hin
Der Kolumnist Juan Soto Ivars veröffentlichte eine Nachricht, in der er die Vorfälle in Barcelona als einen möglichen "umwerfenden hybriden Angriff" beschrieb: überstürzt in den sozialen Medien gestartete Aufrufe von völlig neuen Konten, ein Profil namens "blocus" und plötzlich "ein Haufen aktivierter Einwanderer, die Chaos anrichten". Er schloss mit einer rhetorisch aufgeladenen Frage: "Wird man je erfahren, aus welchem ausländischen Land das kommt – mit Wodka oder grünem Tee?" Damit spielte er auf die Möglichkeit einer ausländischen Hand an, ohne ein Land zu nennen.
Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten. Ein Großteil der Vorwürfe richtete sich nicht gegen die Diagnose, sondern gegen den Boten: Man erinnerte an seine Vergangenheit als Autor pogre Medien und warf ihm vor, Objektivität vorzutäuschen, während er seine Macht ausspiele. Der eigentliche Verdacht: Der Kolumnist will sich, bevor er auf einen äußeren Akteur zeigt, nicht ganz von seinem alten Umfeld lossagen.
Von der Vermutung ausländischer Einmischung zur Kritik an der Migrationspolitik
Der Thread driftete schnell ins gewohnte Terrain ab. Einige Beteiligte argumentierten, wenn die Randalierer Migranten seien, liege das Vorgehen auf der Hand: weniger Einwanderer, weniger Krawallen. Andere zogen es vor, die Schuld im eigenen Land zu suchen und zählten eine Reihe angeblicher Schwächen des spanischen Systems auf: milde Strafen, langsame Gerichtsverfahren, Gesetze, die Minderjährige übermäßig schützen, das Verbot von Gummigeschossen und die Schwierigkeit, Personen mit verhülltem Gesicht bei Demonstrationen zu identifizieren.
Manche suchten nach geopolitischen Erklärungen. Es wurde spekuliert, Moskau stehe hinter jeder kommunistischen oder Unabhängigkeitsbewegung, und diese These wurde derjenigen gegenübergestellt, die bei jedem Protest die Hand eines einzigen Drahtziehers sehen. Die ironische Schlussfolgerung eines Nutzers: Was auch immer passiert, Pilingui ist schuld – genauso wie es im kubanischen Modell immer die USA waren.
Der hebräische Name, der das Narrativ durcheinanderbringt
Zu den kuriosesten Beiträgen gehörte der eines Nutzers, der angeblich einen Chat zur Vorbereitung von Plünderungen eingesehen hatte. Nach seiner Darstellung nutzte eines der Profile mit gewisser Anführungsrolle vor Ort – jenes, das dazu aufforderte, die Telefone wegstecken – einen Benutzernamen, der auf Hebräisch "Zahl, was du schuldest" bedeutet. "Klingt nicht sehr marokkanisch. Auch nicht katalanisch", fügte er hinzu. Die unbewiesene Angabe diente dazu, Zweifel an den Urhebern zu säen und die Theorie einer von außen koordinierten Operation zu stützen.
Danach wurde der Ton hitzig. Es flogen Vorwürfe von Propaganda und der Bedienung fremder Interessen, und man erinnerte daran, dass die europäische Rechte ebenfalls wächst, während alles Moskau zugeschrieben wird. Der vorherrschende Eindruck: Man einigt sich nicht einmal darauf, wer schuld daran ist, dass es überhaupt Schuldige gibt.
Das Einzige, was sicher ist: Der Kolumnist ließ eine Frage in der Luft hängen, und die Leute machten daraus einen Boxring. Wenn das "ausländische Land" irgendwann einen Namen hat, wird jemand erklären müssen, warum es so lange gedauert hat.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (15 Antworten).
19 Festnahmen nach den Krawallen in Bilbao, keiner von ihnen lebt in der Stadt. Die Theorie von Putins Hand gewinnt ohne Belege Anhänger. Analyse einer Debatte mit…
Wer direkt an der Playa wohnt, beschreibt es als Lärm, Feuchtigkeit und Verfall; wer zwei Stunden entfernt lebt, idealisiert es. Der Küstenaufschlag in Spanien wird kontrovers diskutiert.
Die spanische Nationalpolizei ermittelt unter Geheimhaltung wegen eines Einbruchs mit Diebstahl sensibler Informationen in einem Büro der PP in Madrid, wie aus einem Pressebericht hervorgeht. Die…
Frankreich empfiehlt ein 72-Stunden-Set, Japan drei Tage, und das Pentagon rüstet seine Basen für 90 Tage ohne Nachschub. Die Übereinstimmung nährt Verdachtsmomente.
Die Krawalle vom 24. Oktober in Barcelona forderten 130 Festnahmen, darunter 76 Minderjährige. Auf TikTok und WhatsApp kursieren neue Aufrufe für den 31. Oktober in Madrid und Barcelona.
Die Zeitumstellung versprach Energieeinsparungen, doch niemand hat sie gefunden. Die eigentliche Debatte: Möchten wir im Sonnenaufgang aufwachen oder lange Abende haben?