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Solarwechselrichter an den Verteiler anschließen: Der Fehler, der das Haus abbrennen kann
Forumsnutzer warnen, dass ein Wechselrichter mit Schuko-Stecker den Verteiler eines netzfernen Hauses nicht versorgen kann; sie fordern Klemmen, Sicherungen und Erdung
Solarwechselrichter an den Verteiler eines netzfernen Hauses anschließen: Klemmen, keine Stecker
Ein Haus ohne Netzanschluss, der Verteiler bereits installiert, das Solar-Kit halb geplant. Die Frage, mit der alles beginnt, klingt einfach: Wie schließt man den Wechselrichter an den Hauptverteiler an, um das ganze Haus mit Strom zu versorgen? Und die kurze Antwort, die jeder gibt, der sich mit dem Thema auskennt, lautet: Es hängt vom Typ des Wechselrichters ab, den man kauft. Ein Detail, das darüber entscheidet, ob die Anlage ein Brandrisiko ist oder Jahre hält.
Das Grundschema lässt wenig Spielraum: Das Panel geht an den Laderegler, der Laderegler an die Batterien und von dort an den Wechselrichter. Was in den Verteiler geht, ist der Wechselstrom des Wechselrichters, niemals der des Ladereglers. Soweit Einigkeit. Das Problem taucht auf, wenn es um konkrete Modelle geht, denn auf dem Markt gibt es zwei Gerätefamilien, die sich im Namen ähneln und sonst kaum.
Wechselrichter mit Schuko oder mit Klemmen: der entscheidende Unterschied
Billige 12-V- und 24-V-Wechselrichter, die mit Hunderten von Watt beworben werden und einen Schuko-Stecker am Gehäuse haben, sind laut mehreren Teilnehmern dafür gedacht, an einer Wohnmobil- oder Autobatterie zu hängen und zwei, drei Geräte zu versorgen. Dort ergibt der Schuko Sinn. Diesen Stecker über ein an einem Ende abisoliertes Kabel an den Verteiler anzuschließen, bezeichnen mehrere Teilnehmer ungeschönt als gefährliches Spielzeug: Kabelquerschnitt, Isolierung und Anschlüsse sind nicht darauf ausgelegt, ein ganzes Haus zu versorgen.
Die Alternative, die verteidigt wird, ist der Wechselrichter mit Wechselstrom-Ausgangsklemmen, der wie jede andere Quelle fest im Verteiler verschraubt wird. Ein 3-kVA-Gerät mit 24 V und integriertem MPPT-Regler erlaubt es, L, N und PE bis zum Eingang des FI-Schutzschalters zu führen. Das gelb-grüne Kabel ist kein Schmuck: Es geht an die Hauserdung, den in den Boden getriebenen Erdspieß, von dem der Leiter zu Steckdosen und Leuchten läuft. Ihn wegzulassen bedeutet, beim ersten Isolationsfehler sein Leben zu riskieren.
Welche Schutzvorrichtungen vor und nach dem Wechselrichter gehören
Die Gleichstromseite braucht Sicherungen. Nicht irgendeinen Sicherungshalter: einen, der für den Batteriestrom ausgelegt ist, denn ein Kurzschluss neben den Gasen, die eine Bleibatterie abgibt, ist kein Schreck, sondern ein Brand. Auf der 230-V-Seite, nach dem Ausgang des Wechselrichters, sitzen Hauptschalter und FI-Schutzschalter, von dort gehen die Leitungsschutzschalter für Beleuchtung und Steckdosen ab. Dass der Wechselrichter eigene Schutzvorrichtungen hat, befreit nicht vom Einbau derer im Verteiler; sie schützen unterschiedliche Dinge.
Das Detail, das die meisten verunsichert, ist die Erdung. Bei einem Netzanschluss kommt neben L und N auch ein Schutzleiter an, dessen Aufgabe es ist, jeden Fehler ins Erdreich abzuleiten, bevor er einen menschlichen Körper durchfließt. Bei einer netzfernen Anlage muss diese Erdung erst geschaffen und mit dem Gehäuse des Wechselrichters und dem Verteiler verbunden werden.
Die Leistungsberechnung, die vor dem Kauf fast niemand macht
Bevor man ein Gerät wählt, muss man Watt zusammenzählen. Ein 200-W-Entfeuchter, Beleuchtung und Steckdosen für Computer und gelegentliche Elektrowerkzeuge passen laut den kursierenden Berechnungen in einen 1.000-W-Wechselrichter mit einer 130-Ah-Batterie. Ein Backofen oder eine Waschmaschine nicht. Der Anlaufstrom von Motoren und Kompressoren vervielfacht den Momentanverbrauch und ist es, was falsch dimensionierte Geräte durchbrennen lässt.
Das Gespräch kippt, wie so oft, in die wiederholte Warnung: Wer keinen Kabel abisolieren oder eine Klemme von einem Stecker unterscheiden kann, sollte vermutlich nicht am Verteiler herumschrauben. Die Grenze zwischen Heimwerken und dem Risiko eines schweren Unfalls ist schmal, und Wechselstrom warnt nicht.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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