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So finden Sie die NS-Zeitschriften zu den 'Rheinlandbastarden'
So lokalisieren Sie die Zeitschrift 'Neues Volk' und den Artikel 'Bastarde am Rhein' von 1934 in deutschen Universitätsarchiven.
Die Jagd nach den NS-Zeitschriften zu den 'Rheinlandbastarden'
Digitale Zeitungsarchive haben aus dem gemacht, was 1934 ein Instrument der Rassenpropaganda war, eine bibliografische Rarität. Die Zeitschrift 'Neues Volk', das Organ der Rassenpolitischen Stelle der NSDAP, veröffentlichte in Heft 4 des Jahrgangs 2 einen Artikel des Anthropologen und Arztes Wolfgang Abel: 'Bastarde am Rhein', Seiten 4 bis 7. Das ist die genaue Fundstelle, die jeder Forscher braucht, um das Originaldokument zu lokalisieren.
Wer die andere im Zuge der Suche erwähnte Zeitung sucht – das 'Frankfurter Volksblatt' (1933-1943), das offizielle Parteiblatt für Hessen-Nassau –, hat einen komplexeren Weg vor sich. Die Universitätsbibliothek Frankfurt besitzt die größte Sammlung historischer Presse der Region, mit katalogisierten Jahrgängen der Publikation. Die Deutsche Nationalbibliothek und die landesweiten Kataloge der deutschen Universitäten bieten digitalisierte oder physische Exemplare des 'Neues Volk' an.
Das Interesse an diesen Dokumenten ist nicht nur historiografischer Natur. Sie sind Teil der Aktenlage der Kampagne gegen die sogenannten 'Rheinlandbastarde', Kinder deutscher Frauen und alliierter Soldaten nach dem Ersten Weltkrieg, die das Regime Ausgrenzung und Zwangssterilisation unterwarf. Auch Abels Originalmaterialien werden in Universitätsbeständen aufbewahrt, sodass sich die Pseudowissenschaft rekonstruieren lässt, die jene Politik rechtfertigte.
Ironischerweise ist die Dokumentation, die einst dem Entwurf abscheulicher Ausgrenzungspolitiken diente, heute ein Rätsel für Bibliothekare und Raritätensammler. Mit der technischen Angabe – Jahr, Jahrgang, Heft und Seiten – kann jeder die Exemplare zur Einsicht anfordern. Die Schwierigkeit liegt nicht mehr im Namen, sondern im Zugang. Und das ist vielleicht die beste Nachricht.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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